Hehe, ich wünschte, es wäre Goldstaub, Bademeister. Aber entgegen dem gängigen Vorurteil haben arbeitslose Goldschmiede, die noch nie hauptberuflich in dem Beruf gearbeitet haben, selten viel Gold im Haus... Ich arbeite fast ausschließlich mit Silber - das Risiko ist geringer. Wenn ich ein Stück aus Gold versaue, mach' ich einen riesigen Verlust. (Ist mir schon mal passiert, mit einem Ring. Materialwert ca. 500 Mark - damals wurde noch in Mark gerechnet. Natürlich ist das kein *absoluter* Verlust - irgendwann, wenn ich genug Reste gesammelt habe, kann ich das ganze Zeugs mal zur Scheideanstalt schicken und kriege - je nach dem dann aktuellen Goldpreis - auch was dafür zurück. Aber die nehmen auch Gebühren und so, so daß sich das erst lohnt, wenn man ziemlich viel zusammen hat. Ich habe im Moment, nach dreizehn Jahren, ein halbes Erdnußbutterglas voll Silberstaub und den besagten versauten Ring... und ein paar Verschnittreste. Das lohnt sich - vermutlich - noch nicht.)





Zitieren


Als Lesezeichen weiterleiten