Ich bin jetzt kein Star Wars-Experte, aber wenn meine Meinung erwünscht ist:

Auch wenn es oft so wirkt, glaube ich, dass ein vollausgebildeter Jedi, der jahrelang den Moralkodex eingetrichtert bekommen hat und schließlich doch nicht würdig war im Orden zu bleiben, nach dem Austritt nicht so einfach der dunklen Seite verfällt. Immerhin ist er lange Zeit der hellen Seite gefolgt und sollte dementsprechend einen Charakter haben, der genug gefestigt ist.
Ich nehme an, das jemand der wirklich gefährdet ist zur dunklen Seite hin abzurutschen, dahingehend schon früher Tendenzen zeigt (wie unser Lieblings-Snob Anakin) und dementsprechend auch vom Orden überwacht wird, auch nach dem Austritt.

Und auch ein späteres Abrutschen zur dunklen Seite sollte doch den in der ganzen Galaxis aktiven Jedi in Normalfall nicht lange verborgen bleiben. Solange die Sith-Jünger nicht gerade von gewissen Kanzlern gedeckt werden, müsste man ihnen doch spätestens durch Gerüchte und Erzählungen auf die Spur kommen. Wie man an Obi-Wan sieht, scheinen ja die meisten Jedi Kontakte zu den etwas anrüchigeren Gesellschaftsschichten zu haben.

Oder vielleicht wars George Lucas auch einfach nur scheißegal.