Wenn „Robin Hood“ drauf steht und man „Wie Robin Longstride zu Sir Robert Loxley und dann zu Robin Hood wird“ bekommt, fühle ich mich persönlich an der Nase herumgeführt. :alien_ugh:
Der Film hat eine schöne Optik, Crowe und Blanchett geben ihr bestes (und es funkt auch zwischen ihnen) und meinetwegen kann Scott den Film auch als historisch korrekt hinstellen, aber er gefällt mir nicht.
Was sollte das denn mit dem „Erinnere dich, was mit deinem Vater passiert ist“? Oder die dämliche Schlösschen-Belagerung in Frankreich? Von der Landung in der Normandie, ähhh Dover mal ganz abgesehen.
Wenn es von diesem Film irgendwann einmal einen Directors Cut gibt, werde ich ihn mir auf jeden Fall ansehen. Die Chancen liegen gut, dass aus „Robin Hood“ dann ein ordentlicher Film wird. Die Kinoversion ist in sich weder schlüssig, noch als gut funktionierender Unterhaltungsfilm zu gebrauchen.
Schade eigentlich. Story, Schauspieler und Regisseur waren eine gute Grundlage, aber das habe ich bei Terminator: Salvation auch schon gedacht...