Zitat Zitat von Thandor Beitrag anzeigen
Ich bezogs nur rein darauf, dass sie wegen der Sache aus dem Amt gedrängt wurde. Das hatte ich weniger als freiwilligen Rücktritt empfunden und sowas stößt mir dann ein wenig sauer auf.
Ich hatte eher den Eindruck dass sie freiwillig gegangen ist, zumindest haben ihr ihre Bischofskollegen auf einer Sitzung den Rücken gestärkt - so wurde es zumindest verlautbart. Der Schritt hat Käßmann schließlich auch Respekt eingebracht, anders als Mixa und den meisten Politikern die gegangen werden mussten und müssen.

Käßmann als Bundespräsidenten ist allerdings absurd, wenn die Frau schon den Stress des EKD-Vorsitzes nur mit Alkohol ertragen konnte, warum sollte sie sich dann in die Situation eines noch stressigeren Jobs begeben? Nur wenige Menschen haben den "Magen" für so eine Position, nicht umsonst sind bei Managern, Politikern und anderen Spitzenfunktionären Alkoholismus, Missbrauch von Aufputschmitteln und Drogenkonsum so weitverbreitet. Die Meisten sind eben nicht so unvorsichtig sich dabei erwischen zu lassen - wozu gibt es Chauffeure?

Zitat Zitat von Khaanara Beitrag anzeigen
Obwohl es da Paralellen gibt, die Medien haben es nach Wochen aufgeputscht und jeder hat dann seine Meinung dazu kund getan, so dass die Personen dann gezwungen waren ihren Rücktritt anzukündigen. (Ausser bei Koch, der ist selbst gegangen, weil er wohl etwas profitableres gefunden hat und so seine nicht abgeschlossenen Arbeiten und aufgebauten Schulden liegen lassen konnte.)
Dass Koch nicht schon vor 10 Jahren wegen der Spendenaffaire gegangen wurde, ist eher als Schande für unsere Demokratie zu bezeichnen. Letztlich hat er allen Gegnern ein Schnippchen geschlagen die hofften dass er doch noch irgendwann seine gerechte Strafe bekommen würde.