die antwort darauf ist wahrscheínlich so simpel wie ernüchternd: die Linke weiß nicht, was sie will. unter den mitglieder herrscht leider nicht die nötige parteidisziplin, um ihre persönliche egozentrik hinwegzusehen. deshalb treffen sie lieber faule kompromisse anstatt entscheidungen mit politischer wirkungskraft zu fällen.
ein dümmeres argument als das mit dem "mann der vergangenheit" hätten sie sich beim lustigen stammtischumtrunk wirklich nicht einfallen lassen können. da bekommt man den eindruck, dass die öffentlichen statements dieser partei eher durch aulosen beim flaschendrehen als über kompetente pressearbeit entstehen.Und ihr Problem ist, dass Gauck "ein Mann der Vergangenheit" ist?! Ich dachte bisher, die Linke sei eine Partei der Vergangenheit. Zumindest, so lang es nicht um ihre eigene geht.
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