Here be spoilers
Mir gefiel übrigens Fishburnes Rolle auch nicht. Sein Tod passt nicht zu den Regeln des Predator-Universums, denn die Predators haben eine Kriegerehre und erweisen fähiger Beute Respekt. So hatte der Predator im ersten Film keinerlei Probleme, die Teamkameraden von Arnie einfach schnell und würdelos per Plasmakanone abzuschlachten. Dem Anführer, dem stärksten Gegner aber erweist er seinen Respekt indem er ihn zu einem Kampf Mann gegen Mann (bzw. Mann gegen Predator), in Angesicht zu Angesicht herausfordert. Auch in der Fortsetzung mit Danny Glover wurde das weitgehend so gehandhabt.
Wenn man dies nun berücksichtigt ist der peinliche Tod von Fishburne unglaubwürdig, ein so erfolgreicher Krieger der ganze 10 Jahre auf dem Safariplaneten alleine überlebt hat wäre für die Predators sicherlich eine ganz besondere Beute die nicht einfach mit einem Schuss der Plasmakanone entsorgt wird.
Diese ganze Rolle hätte deutlich mehr Potenzial gehabt um im Gedächtnis zu bleiben, so aber verbleibt Dickbauch Fishburne so farblos wie der Rest des Ensembles.
Dass Brody im Finale Hollywood-gerecht auf einmal vom eiskalten egoistischen Söldner zum Ritter in weißer Rüstung mutiert, der die Prinzessin vor dem bösen Monster rettet, setzt der Sache die Krone auf.
Diese Actionfilme heutzutage sind immer so risikolos und nach Schema F. Es wäre doch erfrischend mal einen Actionfilm zu sehen, wo die schöne Frau zuerst draufgeht, und am Ende ein kaputter Kerl wie Danny Trejo als einziger Überlebender übrig bleibt - weil man das einfach nicht erwartet. So ist es aber von Anfang an klar in welcher Reihenfolge die Charaktere sterben. Spannung vermag da bei mir kaum aufzukommen.





), in Angesicht zu Angesicht herausfordert. Auch in der Fortsetzung mit Danny Glover wurde das weitgehend so gehandhabt.
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