Das er die Frage nach dem "Warum" beantwortet erwarte ich auch nicht. Aber, hm, etwas mehr das Fragen aufwirft oder eine Perspektive ansetzt die man bis dahin nicht in der Form sah. Das heisst es geht mir nicht, eigentlich gerade, nicht darum das es uebermaessig komplex inszeniert oder geschrieben sein sollte, sondern lediglich das es einen Anspruch entwickelt. Was die Komplexe Inszenierung betrifft so verwendete man ja bereits die aufeinander zulaufenden Handlungsstraenge als Stilmittel.
Nun und den Vorwurf des Klischee trifft zwar auf die Taeter m.E. besonders zu, aber in Aspekten ebenso auf die gezeigten anderen Schueler die in ihrer Handlungsweise Klischeegebunden und apathisch wirkten.
Das klare Bild verschwand auch spaetesdens dann als der Farbige Schueler in aller Seelenruhe, apatisch wirkend, wie das Abziehbild des edlen Krieger durch die Gaenge schritt wo Schueler panisch flohen und es brannte; Nun und erschossen wurde als er versuchte zu helfen bevor er ein Wort sagte.

Die Pubertaet mag aus Klischees und der Suche nach Rollenbildern, dem Versuch mit diesen zu brechen, bestehen. Aber imho wird der Aspekt des Jugendlichen Lebens nicht dargestellt. Was rein filmisch m.E. in American Beauty besser umgesetzt wurde.
Von der Symptomatik her ist der Amoklauf soweit mir bekannt etwas das nicht nur Jugendliche betrifft respektive mit einer Obsession in Verbund mit mangelnder Lebenserfahrung zusammen steht. Waere dem so, wuerden mehr Personen Amok laufen.

wenn du mich meinst, solltest du auch direkt mich ansprechen bzw. versuchen, die angelegenheit mit mir zu klären.
Ich habe es doch recht direkt angesprochen?
Zumal du dich neben dem Zitat des Beitrags auch imho recht eindeutig ueber Personampronomen auf mich bezogst. Auch bin ich im ersten Beitrag auf das Thema der Erzaehlweise eingegangen, und hatte es sogar nochmal als Begruendung unter meinem Fazit angefuehrt.

Wenn ich beim ansehen merke das ein Film gaenzlich an meinem derzeitigen Anforderungsprofil vorbei geht, so sehe ich ihn mir nicht an, sondern warte eher darauf das sich eine Gelegenheit ergibt ihn zu sehen wenn ich mehr interesse aufbringen kann. So geschehen, vor etwa einem halben Jahr, als No Country for Old Man im TV lief, wo ich nach etwa einer halben Stunde abschielt.
Das ich jedoch einen Film sah, den ich beim ersten ansehen nicht mochte und er mir beim weiteren ansehen als Meisterwerk erschien ist mir noch nie passiert. Selbst Odysee 2001 hat es da gerade auf ein Durchschnittlich geschafft.

Der Selbstdarstellerische Eindruck kommt daher das, wenn mir jemand sagt das der Film Geduld, Aufmerksamkeit sowie ein nuechterner Zustand abseits der Sensationslust erfordert, abgesehen von dem "Ratschlag" an mich der Eindruck vermittelt wird das es darum geht die eigene Geduld und Aufmerksamkeit darzustellen.