Was heisst hier Selbstkritik? Soll ich jetzt schon hinterfragen was mich glücklich macht?
Paramount ist eines von vielen Filmstudios in Hollywood. Es will eines: überleben. Das schaffen wir wie? Richtig: durch Geld, und zwar in Grössenordnungen die über jedes Verständnis eines Normalbürgers hinausgehen.
An Geld kommt ein Filmstudio wie? Richtig! Produktion von Filmen für TV und Kino bzw. TV-Serien. Geldeinnahmen haben wir hier einmal durch Ticketverkäufe für Kinofilme am Boxoffice und durch Verkäufe von TV-Produktionen an TV-Sender/Netzwerke, bzw. durch Werbeeinnahmen im Hauseigenen UPN.
Jede Produktion zieht einen Schwanz von Merchandise hinter sich her, je nach Erfolg des Produktes (Serie oder Film)
Im Fall von Star Trek ist dieser Schwanz so lang wie eine Schnur vom Melrose Place bis zum Krater Tycho auf dem Mond. Das Konzept Star Trek hat (trotz sinkender Zuschauerzahlen) sich seit 35 Jahren *entwickelt* und wird wegen dem langen Schwanz von Mitverdienern an diesem Konzept auch so schnell nicht untergehen, dabei ist es völlig egal ob die Story's einen Sinn ergeben, ein paar Autoren mit voller Absicht sowas wie einen roten Faden aus einer Serie fernhalten und eine Pseudophilosophie aufgebaut wird, die von den Vertretern dieser Phliosophie auf dem Schirm mit Füssen getreten wird. Solange "Sex sells" und B&B ihren Job behalten wird sich nichts ändern.
Das weiss ich. Was mache ich nun dagegen das mein geliebtes Star Trek wieder für den Massenmarkt zugänglich wird? hmm? NICHTS. Weil mich der Massenmarkt einen Dreck interessiert. Was ich will sind Serien und Filme mit Inhalt der mich fesselt, mich mitreissen, zum Nachdenken anregen und zum Lachen
bringen kann. Ich bin nicht für den Inhalt verantwortlich, kann aber nach Konsumierung sagen in wie weit sich das Gesehene mit meine eigenen Vorstellungen deckt. Es muss ja mal eine Zeit gegeben haben in der das der Fall gewesen ist, sonst wäre ich kein ST-Fan. In wie weit das so bleibt entscheidet sich von Episode zu Episode, Film zu Film. Im Voraus ungelegte Eier zu beurteilen ist unglaubliche Anmassung.
Es gibt für mich auch ein Leben ausserhalb von Star Trek, ob es das Selbe wäre wenn ich nie was von diesem fiktiven Universum erfahren hätte - ich weiss es nicht.
Was ich weiss ist: Das ich jetzt schlafen gehe, weil ich müde bin, und morgen ist - ST hin oder her- ein neuer Tag.
Wer nicht erkennt, dass dieser Thread nur vor Sarkasmus strotzt - der sei hiermit darauf hingewiesen.
Amu









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