Das Imitieren einer anderen Kultur ist natürlich ein Thema für sich. Da liegt, insbesondere was den Fall Amiland angeht, sicherlich einiges im Argen.

Sowas ist halt der moderne Imperialismus. Was die Bomben und Soldaten nicht schaffen, bringen Filme, Serien, Spielzeuge, Software etc. fertig.

Aber sowas hat auch gute Seiten. Welcher Unternehmens-kaffeekocher wollte nicht schon immer mal "Community Support Manager" genannt werden, welcher Dröge Werbefritze liebt es nicht, mit dem Schild "Creative Consulting Director" anzugeben, und wer lässt sich nicht lieber CEO (Chief executive Officer) schimpfen, als von seinen Kumpels am Bau einfach mit "Cheffe" angeredet zu werden.

Fairerweise muss man natürlich erwähnen, dass der "kulturelle Austausch" hin und wieder auch in umgekehrter Richtung stattfindet.

Ansonsten gäb's wohl kein jährliches "Octoberfest" in jeder Stadt über dem Teich, die was auf sich hält, und amerikanische Präsidenten würden sich nicht mit Teilchengebäck vergleichen.