Also erst mal grundsätzlich glaube ich nicht, daß Eve, das "erste" Klonbaby der Welt, tatsächlich ein Klonbaby ist. - Gut, was erfährt ein durchschnittlicher Mensch von den Fortschritten den Wissenschaft, aber ein Mensch ist doch etwas schwerer zu klonen als ein Schaf - so wie es beispielsweise auch schwerer ist, eine Katze zu klonen als ein Schaf, woran die Wissenschaftler meines beschränkten Wissens nach, bisher immer verzweifelt sind. Und die Berichte von den mißglückten Versuchen, wo am Ende der Veterinär (bei den Tierklonversuchen) nicht mal immer einen Namen für die entstandenen Krankheiten und Mißbildungen gefunden hat... naja, schon etwas unappetitlich und erschreckend...

Von daher finde ich auch die theorethische Vorstellung von genveränderten Menschen bzw. Lebewesen schon etwas unheimlich. Basteln wir also das geniale Wunderkind, die perfekten Haushaltshilfe, den idealen Soldaten? Ich denke mal, diese Abneigung (zumindest bei mir) kommt davon, daß man selbst nicht vollkommen ist, und in einer perfektionierten Welt vermutlich ausgemustert werden würde...

Andererseits gibt es ja tatsächlich auch Vorteile - Loser könnte beispielsweise fliegen. Nein, ernsthaft. Eine gute Freundin von mir hat Diabetis und läuft mit Insulinpumpe herum - wenn es eine Möglichkeit gäbe, ihr durch wie auch immer geartete Wissenschaft eine funktionierende Bauspeicheldrüse zu verschaffen, fände ich das schon großartig... Solange sich die Genforschung aber auch auf solch "positive" Forschungsziele beschränkt. - Und ich traue den Wissenschaftlern nicht...