Da kommt mir prompt der Artikel in den Sinn, den ich gestern in unserer Tageszeitung (ansonsten hätte ich eine Verlinkung eingesetzt für den ganzen Artikel) gelesen habe. Hier ein Ausschnitt:

"Der Discounter Aldi überlegt nach dem Rauswurf der Dosen aus seinen Regalen, ob er künftig Bier in sogenannten PET-Flaschen anbietet..... Dies sei aber keine endgültige Entscheidung...Ein Massenverkauf von Bier in Plastikflaschen wäre ein Novum im deutschen und eorpäischen Einzelhandel."

Damit ist doch der Sinn des Dosenpfands (zum einen das Recycling und zum anderen, dass der Müll nicht arglos weggeschmissen wird) weg. Dann landen in Zukunft nicht Alu-Dosen in den Parks, auf den Spielplätzen und auf den Rastplätzen sondern Plastikflaschen.

Und außerdem zeigt der Artikel: Not macht erfinderisch.

Na, da fragt man sich doch zeitweise, ob der Dosenpfand so sinnvoll ist???
Im Großen und Ganzen macht Dosenpfand irgendwie Sinn, doch wenn Umwege eingeschlagen werden, um dem ganzen auszuweichen, ist es doch Blödsinn.

(ich persönlich kaufe so gut wie nie, außer in Ausnahmefällen, Dosen und Einweg-Flaschen)