Kann dir in allen Belangen nur zustimmen. Nach dem misslungenen "Deja vu" und dem enttäuschenden "Pelham 123" hat mich "Unstoppable" sogar ein bisschen positiv überrascht. Ja, schön langsam wünschte ich mir doch mal, Tony Scott würde was anderes versuchen, statt andauernd den selben Film abzuliefern. Vor allem die Parallelen zu Pelham drängen sich auf. Nicht nur wegen des Zuges und weil Denzel Washington mitspielt, sondern weil er vor allem fast die selbe Rolle wieder spielt: Den Normalo, der unverhofft zum Helden werden muss, um die Kohlen aus dem Feuer zu holen und Menschenleben zu retten. Chris Pine hat aus meiner Sicht die Chance, zu zeigen dass er mehr kann als eine annehmbare James T. Kirk-Kopie abzuliefern, mit diesem Film zumindest mal vertan. Dafür darf die immer verlässliche Rosario Dawson in einer Nebenrolle glänzen. Der Film ist sehr vorhersehbar, und wem Tony Scott's Wackelkamera-Stil nicht gefällt, wird mit ihm wohl nicht viel anfangen können, aber das Tempo ist so flott wie der im Zentrum stehende Zug, und die Handlung durchaus packend in Szene gesetzt. "Unstoppable" ist Kino-Fast Food für zwischendurch. Nicht unbedingt gehaltvoll und so schnell vergessen wie konsumiert, aber ein Film, der voll und ganz seinen Zweck erfüllt: Er unterhält.
Der Wertung von 7/10 schließe ich mich an![]()







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