Also, erstmal: eigentlich geht das ja jetzt hier weg von meiner ursprünglichen Frage, die ich auch jenseits meiner persönlichen Situation interessant finde, und immer mehr Richtung "persönliche Bewerbungsberatung für Hmpf"... So sollten wir vielleicht nicht unbedingt hier weitermachen, zumindest nicht allzu lange. ;-) Dieses Mal antworte ich trotzdem noch an dieser Stelle, weil es ja auch ganz interessant sein kann, zu sehen, was andere noch zu meinen Antworten zu sagen haben.
Ich wüßte ehrlich gesagt nicht, wie ich dieses Spiel mitspielen könnte. Es geht mir nicht darum, zu entscheiden, ob es das "wert ist" oder so - ich wüßte einfach nicht, wie ich im Moment sinnvoll netzwerken könnte.
Bin schon dabei, mir Online-Profile zu erstellen.lege dir aussagekräftige profile auf xing u.ä. plattformen an, gehe auf bewerberbörsen etc.
Na ja, "immer sofort versendebereit" werde ich vermutlich nicht hinkriegen. Schließlich ist jeder Job anders und die Unterlagen müssen dementsprechend vorbereitet werden; und das Anschreiben dauert bei mir auch im allerschnellsten Fall (der selten vorkommt; meist quäle ich mich länger damit rum) noch einige Stunden.poliere deine bewerbungsunterlagen so auf, dass sie immer sofort versendebereit sind, sobald sich eine interessante berufliche chance bietet
Schwierig. Erstens, meine Bewerbungen sind im Moment schon um die 20 Seiten lang; ich glaube, irgendwo wird ein Punkt erreicht, an dem es *nicht* von Vorteil ist, noch mehr Papier beizulegen, oder? Zumal es nicht darum geht, Lücken in meinem Lebenslauf zu füllen, sondern ich nur studienbegleitende Nebenjobs und Ferienjobs aus meiner Ausbildungszeit dokumentieren könnte. Zweitens, keiner meiner Jobs eignet sich besonders gut, um meine Bewerbung positiv zu ergänzen. Im Detail:(hierbei vor allem auf vollständigkeit achten -> hole dir, wenn möglich, auch zu kleineren jobs nachträglich ein arbeitszeugnis oder zumindest eine kurze tätigkeitsbeschreibung)
- einer, leider einer der beiden längsten, bei einer renommierten Institution, hat nur ein schlechtes Arbeitszeugnis gebracht (ist aber zu lange her, um es anzufechten; damals war ich zu doof, um zu erkennen, was in diesem Zeugnis wirklich stand)
- bei einem bin ich von einem hochgradig cholerischen Chef persönlich rausgeschmissen worden
- ein weiterer umfasste nur ca. 12 Stunden, wenn auch über drei Wochen verteilt
- einer war ein Hiwi-Job an der Uni, bei dem es aber nur um Dateneingabe ging; er liegt außerdem 10 Jahre zurück
- zwei liegen, respektive, 11 und 12 Jahre zurück und dauerten jeweils nur ein paar Wochen (die gebe ich im Moment auch gar nicht im Lebenslauf an, da sie so irrelevant sind)
Keiner dieser Jobs hat mir sinnvolle Kenntnisse und Erfahrungen gebracht.
Ich glaube, diesen Schritt habe ich schon erledigt. Ich bewerbe mich ja jetzt auch schon seit mehr als einem Jahr.versuche entweder selbst oder im gespräch mit freunden/bekannten/kollegen, deine kernkompetenzen herauszufinden (unabhängig davon, was deine beruflichen ziele sind, musst du erstmal wissen, wo deine talente liegen und anschließend versuchen, das eine mit dem anderen zu verbinden)
Ich habe noch nie in einem Feld gearbeitet, in dem ich auf Dauer arbeiten möchte. Ich war bisher: Bibliotheksaushilfe (okay, Bibliotheken sind sogar ein netter Arbeitsort - nur werden dort 1.) fast ausschließlich Diplom-Bibliothekare gesucht und 2.) mein Arbeitszeugnis von dort ist leider schlecht); Büroaushilfe in einer Bank; Englisch-Nachhilfelehrerin auf Honorarbasis; Büroaushilfe bei einem Computerhardware-Importunternehmen.- denk darüber nach, ob du in den letzten jahren vielleicht leute/arbeitgeber kennen gelernt hast, denen du eine initiativbewerbung zuschicken kannst, vielleicht hat da jemand gerade ein passendes projekt für dich
Die einzigen Tätigkeiten, die schon in eine sinnvolle Richtung gingen, waren meine Praktika. Und bei den beiden Arbeitgebern gibt es im Moment definitiv keine Chance; bei einem habe ich mich bereits zweimal beworben seit Ende des Praktikums (bin sogar einmal immerhin bis zum Vorstellungsgespräch gekommen); beim anderen habe ich während des Praktikums ziemlich deutliche Signale empfangen, dass ich noch nicht gut genug bin.
Wirklich alle? Dürften bloß einige Tausend sein... ;-) Initiativbewerbungen stehen durchaus auf meinem Programm; allerdings im Moment eher "thematisch" ausgewählt als nach der Region. Sprich, ich arbeite daran, mir eine Liste mit potentiellen Arbeitgebern im gesamten Bundesgebiet zu erstellen, die besonders gut zu mir passen. Ist aber schwierig, weil ich ja nicht nach einem ganz klaren, eng umgrenzten Beschäftigungsfeld suche. Meine Qualifikationen sind nun mal... weit gestreut. Aber ich arbeite dran.- klappere alle adressen potentieller arbeitgeber aus deiner region ab und schicke ihnen initiativbewerbungen zu, unabhängig davon ob sie gerade jobs anbieten oder nicht
Ah, danke für den Tip. Ich habe mich schon öfter gefragt, ob ich mich einer dieser "Textmühlen" andienen sollte... aber hatte immer den Eindruck, dass das für den Lebenslauf ungefähr so toll ist wie Kugelschreiberzusammenbauen. Aber vielleicht sollte ich es trotzdem mal versuchen...- versuche die lücke der arbeitslosigkeit mit von-zuhause-jobs zu füllen wie sie z.b. von content.de oder textprovider.de angeboten werden. auch dort kannst du wertvolle erfahrungen sammeln und eine deiner stärken liegt definitiv in der textarbeit.






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