Bei uns in Bayern kommt diese Rechtssprechung zur staatlichen Neutralität in Religionsfragen nicht an - die Kruzifixe in den Schulen werden weiter mit Hauen und Stechen verteidigt, ebenso wie der vom Steuerzahler bezahlte christliche Indoktrinierungsunterricht, die vom Steuerzahler bezahlten Kirchen-Krippen, Kindergärten, Schulen, Universitäten, Professoren, Lehrer, Pfarrer und Bischöfe.

Die beiden Kirchen werden jedes Jahr mit über 15 Milliarden Euro Steuergeldern subventioniert - das ist weit mehr als jedes noch so große Unternehmen bekommt. Andere Religionsgemeinschaften haben diese zahllosen Privilegien (angefangen damit Angestellte wegen Mumpitzgründen feuern zu können) nicht.

Aus meiner Sicht ist Religion Privatsache und hat nicht vom Steuerzahler ungefragt gefördert zu werden, egal ob es sich um Christ, Jude, Muslim oder Anhänger des fliegenden Spaghettimonsters handelt. Von einer Milliardenförderung der Atheistenverbände habe ich noch nichts gehört. Wer Mitglied in so einem Verein sein will, soll das selbst finanzieren. Wer beten will, soll es zuhause machen oder in seiner Moschee, Kirche oder Synagoe, nicht aber in der Schule oder auf der Arbeit.

Bei meinem Vater der in einer großen Zeitungsdruckerei arbeitete gab es so einen Fall auch mal. Da hatten die muslimischen Mitarbeiter den Betriebsrat aktiviert damit der für sie einen Gebetsraum auf dem Werksgelände rausschlägt plus entsprechende Pausen alle paar Stunden damit sie sich gen Mekka verbeugen können. Der Geschäftsführung rang das nur ein müdes Lächeln ab.