Reiner, es ist fast schon peinlich, wie wenig du von den Dingen weißt, über die du dich hier ereiferst. Hättest du dich mit der Thematik ausnahmsweise mal ein bisschen sachlich beschäftigt, wüsstest du, dass der Islam in seiner langen Geschichte bereits mindestens eine tiefgreifende Aufklärungsphase durchlaufen hat. Das ist sogar noch vor der Aufklärung im Christentum geschehen. Durch einige historische Umbrüche wurde diese mehrere Jahrhunderte andauernde Entwicklung damals leider wieder ausgebremst und teilweise verworfen. Deine Aussage, dass "der Islam als solches" bisher "noch nie" einen Schritt in Richtung Wandel und Modernisierung gemacht hat, ist also nicht nur Halbwissen, sondern Nullwissen. Für mich ein weiterer Beleg dafür, dass es dir nicht um eine objektive Auseinandersetzung mit der Thematik geht, sondern um das Kompensieren persönlicher Befindlichkeiten.
Nur eine kleine Info zum Schluss, die du gern auch gleich wieder vergessen/ignorieren darfst: Die Salafisten repräsentieren nicht den "Islam als solches". Sie sind eine winzige Minderheit, die weit hinter dem jetzigen Aufklärungsstand des gemäßigten Islam einzustufen ist. Wenn man deiner abstrusen Logik folgen würde, wären auch Hooligans repräsentativ für jeden einzelnen Fußball-Fan. Tatsächlich sind sie allerdings ebenfalls nur eine Minderheit, die zwar nicht unterschätzt werden darf, aber dennoch nicht für den "Fußball als solches" steht.





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