Sagen wir mal so, von einem Insider her. Die meisten Leitungswege (von Kabel-TV abgesehen) gehören der Tcom. Diese musste den Markt öffnen und anderen Providern die Anmietung ihrer Leitungen gestatten. Dazu gehören viele Anbieter, auch Vodafone (die aber auch eigene Lines hat) und O2 (ist Telefonica).
Darüberhinaus gibt es weiterer Vermarkter wie z.B. AOL, 1&1, GMX (ist aber auch "United Internet") die sich mehrere Lineanbieter, quasi als Untervermieter, ins Boot geholt haben und somit kann man mehr Kunden erreichen. Welche Leitung wirklich letztendlich dahinter steht erfährt man als Endkunde nicht. Wichtig ist nur zu wissen. Natürlich behält sich eine Tcom vor z.B. den Service für die eigene Leitungen auch selbst anzubieten, und logischerweise warten/reparieren sie für ihre Direktkunden zuerst. Natürlich ist der Aufwand für "Unterprovider" größer, da ein "Fremd-Port" zwischengeschaltet wird. T-Com wartet aber nicht diese Ports sondern nur die eigenen und ihre Leitung, somit ist bei einer Störungssuche der (Zeit-)Aufwand auch höher. Mehr sei hier nicht verraten.
Für mehr und schnelleren Service mag man auch mehr bezahlen müssen. Jeder muss sich überlegen was er will. So oder so kann man bei jedem Provider mal Probleme haben und man hört zumeist nur die negativen Sachen, denn die zufriedenen Kunden meckern ja nicht.
Allgemeiner Tipp: Diversifizieren. Also wenn man alles aus einer Hand haben will, wie z.B. Kabel Deutschland ... dann ist das zwar praktisch, doch wenn es mal ausfällt (ein Bagger zertrennt das Kabel; oder was auch immer), dann ist alles weg.





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