Warum Respekt verlieren?Die Liste ist doch recht ausgewogen.
Ich hab eigentlich kein Problem mit Filmen, die sich nicht auf einen bestimmten Ton festlegen lassen. Oft gefällt mir sowas sogar sehr gut. Aber irgendwie fehlte bei "In meinem Himmel" das letzte i-Tüpfelchen, um einen rundum gelungenen Film draus zu machen. Bei all der Zeit und Sorgfalt, die Peter Jackson in die Entwicklung seiner Projekte investiert, erwarte ich da einfach mehr.
Ich kann mich blass daran erinnern, dass mir zumindest die erste Hälfte oder das erste Drittel dieses Films ziemlich gut gefallen hat, aber danach wurde es zu dem schon beschriebenen unausgegorenen Geschwurbel. Die richtigen Zutaten waren eigentlich alle vorhanden - vor allem die Darsteller waren super gecasted bis in die kleinste Nebenrolle - aber ein richtig leckerer Filmgenuss ist es trotzdem nicht geworden. Wahrscheinlich hat Jackson den Braten etwas zu früh aus der Röhre genommen (bzw. nehmen müssen).Ich hoffe auf einen überarbeiteten Directors Cut.
Natürlich gibt es viele originelle Remakes/Reboots: True Grit, Battlestar Galactica, Dawn of the Dead, The Last House on the Left, Das Ding aus einer anderen Welt, Invasion der Körperfresser, The Departed, Scarface, Die Fliege, Nosferatu, Batman Begins, The Dark Knight... auch die neuen Texas-Chainsaw-Filme oder The Crazies waren OK.@Freddy-Filme
Was genau ist das denn für dich?
Die wenigsten Remakes sind originell. Und dass er keine Lachnummer wie die späteren Nightmare-Fortsetzungen war, sondern Freddy hier wirklich beängstigend gewirkt hat, war für mich eine der größten Stärken.
Die "Nightmare"-Reihe hatte von Anfang an einen düster-humorigen Unterton. Das kam nicht erst in den späteren Filmen (man erinnere sich nur an eine von Freddys ersten - im wahrsten Sinne des Wortes - längeren Szenen, wo er mit Riesenarmen durch eine dunkle Gasse läuft oder auch wie er einen Zungenkuss durch's Telefon schickt). Freddy war nun mal nicht der typische stumpfe Serienkiller-Stalker, der seine Opfer wortlos in ihre Einzelteile zerlegt. Bei ihm wurde immer ein sarkastischer Spruch, ein flacher Gag oder irgendeine bizarre Geste (z.B. durch seine zahlreichen Verwandlungen) hinterher geschickt. Das war für mich völlig OK so und dieser Stil hätte auch in einem Reboot heutzutage noch gut funktionieren können.
Wozu brauchen wir einen weiteren Michael Myers-, Jason Vorhees-, Leatherface- oder Screamface-Imitator?
Aber allein der "ernsthaftere" Ansatz hat den Film für mich nicht auf dieses niedrige Niveau gezogen. Das "Nightmare"-Reboot ist einfach schlecht gemacht. Lieblos zusammengerotzter Hollywood-Schrott. Langweilige Regie, nur wenige überzeugende Darsteller, misslungene Masken- und CGI-Effekte, schwache Dramaturgie... die handwerklichen Fehler in diesem Film sind so offensichtlich, dass man nicht mal "Nightmare"-Fan sein muss, um ihn scheiße zu finden.
Sooo weit weg vom Mainstream sind deine Bewertungen nun auch nicht, finde ich. Und das muss ja nix Schlechtes bedeuten.Aber ich weiß, dass ich damit (wieder mal) gegen den Strom schwimme. Bin das mittlerweile gewohnt![]()
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, hier sind sie nun, meine
Ich hoffe auf einen überarbeiteten Directors Cut.
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