Mir hat das Prequel-finale gut gefallen. Es ist nicht ganz so dramatisch-spannend wie das Finale von Spartacus, aber das war zu erwarten. Hier wird schließlich eine Geschichte abgeschlossen, während bei Blood and sand ein neues Kapitel aufgeschlagen wird. Das wurde aus meiner Sicht befriedigend erledigt. Eine große Stärke von Spartacus ist die Ungewissheit. Nicht zu wissen, welche Charaktere leben und welche sterben werden - es ist buchstäblich niemand sicher. Ich hätte z.B. gedacht dass Gannecus vom Doctore oder von Crixus erledigt wird, dass er am Ende ohne einen Kratzer als freier Mann aus dem Ludus geht war überraschend. Dies ist auch ein Schwachpunkt ähnlich gelagerter Serien in denen die Hauptcharaktere zwar ständig in Höchstgefahr sind, aber nie wirklich drängende Spannung aufkommt weil man genau weiß dass diese sowieso nicht sterben können. Mit diesen Konventionen haben im Network-fernsehen nur wenige Serienproduzenten wie z.B. Joss Whedon gebrochen.
Alles in Allem wurde die undankbare Aufgabe der Serie eine Vorgeschichte zu geben sehr ansprechend gelöst. Hier gibt es von Natur aus die Gefahr gepflegter Langeweile, weiß man doch bei Prequels im Grunde ohnehin bereits wie Alles ausgeht.
Ich dachte man hätte sich ein Hintertürchen für Lucretia aufgelassen, denn am Ende von Blood and sand ist sie noch nicht unbedingt tödlich verletzt, anders als Batiatus.wie man die 2 tragenden Figuren (Batiatus und Lucretia) ersetzen will, weiß ich auch noch nicht.





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