... es gibt so vieles, doch eins ist gewiss und ich kann es beobachten: Kümmern sich die Eltern nicht, wird es schwer mit dem "erziehen".

Ein selbsterlebtes Beispiel: 15 Jahre alt und seit vielen Wochen nicht mehr in die Schule gegangen, doch er träumt noch immer von Studieren und hockte lieber nachts am PC. Zuhause schwimmen Koi Fische im Teich. Also nicht nur eine Frage des Geldes. Stattdessen: Eltern getrennt und im Streit. Keiner ist da der in in die Schule schickte oder antreiben konnte.

... es brauchte einen Schuss vor dem Bug.

Ich glaube kaum, dass man in der Teenagerzeit in der Lage ist automatisch "das Streben nach Höherem" in sich zu haben. Niemand will in dieser Zeit nur an die Karriere denken statt Kind zu sein und möglichst viel Spass und Freiheit zu haben.

Es gibt auch "rebellierende" Teenager, deren Eltern sich zwar kümmern aber nicht mehr klar kommen. Diese Teenager meinen Regeln zuhause sind "out". Das sie aber ganz allgemein Regeln - auch später - brauchen, müssen sie zur Not von wo anders beigebracht bekommen. Sollten sie es nicht lernen, ist ihr negativer Weg vorgezeichnet, leider.

Wie auch immer es heutzutage organisiert werden kann und will, aber ganz allgemein war es damals gut, dass nach der Schule meine Mutter (arbeitete später nur vormittags) schon zuhause und einfach da war. Es reichte auch ein Verdienst aus um gut zu leben, doch wie oft geht das heute noch?

"Geiz ist geil ... ja auch bei den Löhnen!"