Kann ich, wie gesagt, überhaupt nicht bestätigen. Es mag zwar ab und zu mal kleinere Durchhänger geben, aber ansonsten hat mich "The Killing" bisher jede Woche erneut an den Bildschirm gefesselt.
Die Serie zeigt immer jeweils einen Tag der Ermittlungen. Mittlerweile sind 9 Tage/Episoden vergangen. Wenn es in dieser kurzen Zeit, so wie z.B. bei "24", ständig neue Ergebnisse und Wendungen geben würde, wäre das ziemlich unrealistisch. Polizeiarbeit kann manchmal ziemlich zäh sein und sich im Kreis drehen. Gerade Mord- und Entführungsfälle werden oft erst nach monate- oder jahrelangen intensiven Ermittlungen aufgedeckt. Insofern sind die Cops in "The Killing" nach so kurzer Zeit schon ziemlich weit gekommen. Jede Episode brauche neue Erkenntnisse, die das Gesamtbild weiter geformt haben. Für mich wurde es dabei nie durchgehend langweilig.Die Ermittlungen stehen fast auf der Stelle, mittlerweile ist jeder verdächtig, jetzt kommen die üblichen 9/11 Klischees dazu...
Was für eine Jammertante, dass sie noch trauert, nachdem ihre Tocher schon vor ganzen 9 Tagen ermordet wurde! Die soll sich endlich mal zusammenreißen und sich im Tierheim einen Hund als Ersatz holen! Jawoll! Ähhhmmm... mal ernsthaft: kann hier irgendjemand von sich behaupten, dass er in 9 Tagen schon mal eine große Charakterentwicklung durchgemacht hat? Wahrscheinlich nicht. Trotzdem ist es bei Michelle Forbes nicht so, dass ihr Charakter seit dem Pilotfilm gleich geblieben ist. Gerade in der 9. Episode hat sie eine Entscheidung getroffen, die einige Tage vorher in der Vehemenz noch nicht denkbar gewesen wäre.... es gibt kaum Charakterentwicklung (Michelle Forbes hat nichts anderes zu tun, als seit Folge 1 zu trauern) ...
Zu den 9/11-Klischees: die Serie spielt in den USA und da sind solche Klischees wahrscheinlich an der Tagesordnung. Sobald die Ermittlungen bei einem Mordfall auch in soziale Brennpunkte gehen, wird es - genauso wie hier in Deutschland - schnell zu der üblichen Dynamik kommen, dass der "böse schwarze Mann" als Täter gebrandmarkt wird. Diese Klischees hat nicht "The Killing" erfunden, sie sind (leider) ein elemantarer Bestandteil unserer bzw. der amerikanischen Gesellschaft. Sowas einerseits auszublenden und andererseits eine authentische Serie präsentieren zu wollen, wäre ein Widerspruch in sich.
Woher willst du das jetzt schon wissen? Der Politikplot hing von Anfang an mit dem Mordfall zusammen. Wie genau dieser Zusammenhang zustande kam, wird sicherlich bis zum Finale geklärt werden. Außerdem find ich die Charaktere aus dem politischen Umfeld bisher ziemlich interessant. Aus ihren Hintergrundgeschichten und Verstrickungen untereinander lässt sich vielleicht ein Plot basteln, der in der 2. Staffel weitergesponnen werden kann.... der Politikplot ist überflüssig wie ein Kropf ...
Wie meinst du das? Bisher ist noch kein Zwerg hinter einem roten Vorhang aufgetaucht.... und so langsam verlässt man immer mehr den realistischen Bereich.
OK, die Serie gefällt dir nicht. Aber deine Statements wirken so als wäre das ein unumstößliches Naturgesetz, das für jeden Zuschauer gelten muss. Vielleicht wäre es ganz gut, wenn du zumindest ab und zu sowas einfließen lässt wie "wo es sich für mich nicht mehr lohnt die Serie weiter zu verfolgen".Von der anfangs versörend intensiven Pilotfolge ist man mittlerweile meilenweit entfernt und so langsam dringt man in den Bereich vor, wo es sich nicht mehr lohnt die Serie weiter zu verfolgen.Und wenn du gemerkt hast, dass "The Killing" nicht dein Ding ist - prima, dann hast du ab jetzt mehr Zeit für andere Dinge.
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Und wenn du gemerkt hast, dass "The Killing" nicht dein Ding ist - prima, dann hast du ab jetzt mehr Zeit für andere Dinge.
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Die Handlung hat vorher auch ohne eine Terroismusuntersuchung mit nicht kooperativen Beamten funktioniert. Besser oder nicht so aufgesetzt.
Was soll das? Das man die unfreiwillig veröffentlichten Fotos brauchte um die Story so wie man es möchte erzählen zu können ist klar. Aber das "Wie" ist schon ein starkes Stück. Erinnert ja fast an die Eskapaden der Glanzlichter von SGU.
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