Für mich eine riesen Enttäuschung. Das nicht die nägelkauende Spannung aufkommt, sit bei einer Story wo man das ende kennt ja noch ok, aber auch sonst ist der Film ein einziger Griff ins Klo.
Für Drogen-Grotesquen ist Boyles Regiestyle unschlagbar, aber für so einen Stoff eine einzige Katastrophe. Gepaart mit dem unterirdschen James Franco, der diese äußerst danbare Rolle, die einem Schauspieler eingentlich alle Chancen zum Glänzen bietet, total in den Sand setzt, ist der Film leider schon zum scheitern verurteilt.
Wenn man das ganze dann noch mit bestenfalls überflüssigen bis schlimmstensfalls lächerlich oder ärgerlichen Szenen anreichert, man denke hier nur an das Treffen mit den Frauen, die "Traumrettung", die Selbstbefriedigungsandeutung, oder als Krönung, die Vision seines zukunftigen Sohnes ertragen muss, wundert man sich als Zuschauer nur noch, wie man so viel Potential verschenken konnte.
Naja, nach gefühlten 127 Hours kommt dann endlich der Abspann und mit ihm die Erkenntnis, daß man sich lieber den Arm abschneiden würde, als diesen Mist nochmal anzuschauen.





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