OK, gern geschehen. Ich hoffe, jetzt kommen Florian Breitsameter und Arno Behrend nicht vorbei, um mich zu verprügeln.
Die Dort.CON-Organisatoren sollten sich auf jeden Fall einen umfangreichen Presseverteiler einrichten, über den alle thematisch passenden Fanseiten/-foren mit neuen Meldungen versorgt werden. Man kann nicht erwarten, dass jeder potentielle Medienpartner sich diese Infos selbst zusammensucht. Wenn man sich diese Mühe bei jedem Fandom-Event machen müsste, hätte man als Redakteur tagtäglich nichts anderes zu tun als das Internet nach neuen Infos über Conventions u.a. abzugrasen.
Außerdem sollte das Orga-Team bei der Werbung auch regionale Communities einbeziehen. Da würde es schon reichen, wenn ihr euch auf NRW beschränkt. Allein zu Dortmund gibt es jede Menge Seiten, die sich dafür nutzen ließen:
DORTMUND - COMMUNITY / HOME
Start, DOcommunity
Die lokale Community für Dortmund - meineleute.de Dortmund
StadtCommunities // Index
Dortmund Online.de: Dortmund von seinen schnsten Seiten, Dortmund-Links, Dortmund-Branchenverzeichnis, Dortmund Community
Einige dieser Seiten bieten zwar kein Forum, aber die meisten haben zumindest eine Facebook-Gruppe o.ä., mit der sich das Dort.CON-Team vernetzen könnte. Auch bei Plattformen wie studiVZ, meinVZ oder Lokalisten findet man sicherlich einige regional bezogene Gruppen. Mit der Werbung auf solchen Seiten erreicht ihr auch die Leute, die nicht regelmäßig im Online-Fandom unterwegs sind, aber vielleicht trotzdem Interesse haben, mal in eine Convention reinzuschnuppern. Solches "Frischfleisch" braucht ihr, um nicht irgendwann zum Seniorentreff für ScienceFiction-Fans zusammenzuschrumpfen.
Ganz wichtig bei all diesen Maßnahmen ist allerdings, dass sie rechtzeitig gestartet werden - und nicht erst wenige Wochen vor Veranstaltungsbeginn. Die Dort.CON richtet sich an eine Zielgruppe, die überwiegend aus Menschen der Altersgruppe 40+ besteht. Das sind also Leute, die oftmals Familien haben, im Berufsleben stehen und viele unterschiedliche Termine/Verpflichtungen unter einen Hut kriegen müssen. Nicht bei jedem Fan besteht das Leben nur aus Fandom.Deshalb müsst ihr den potentiellen Besuchern die Möglichkeit geben, das Dort.CON-Wochenende im Voraus ausreichend planen zu können. Allein die Organisation von Anreise und Unterkunft braucht manchmal viel Zeit.
Und zum Schluss sag ich noch was ganz Freches: Denkt mal über einen Namenswechsel nach! Der Name "Dort.CON" hat nichts mit ScienceFiction, Fantasy oder Mystery zu tun. Da steckt keine Aussagekraft drin. Wenn jemand die Veranstaltung nicht sowieso schon kennt, wird er dabei wahrscheinlich eher an ein regionalspezifisches Event rund um die Stadt Dortmund denken. Dadurch gehen euch wahrscheinlich einige Besucher verloren, bei denen man mit einem konkreteren themenbezogenen Namen mehr Interesse wecken könnte.
In diesem Sinne: Viel Erfolg!![]()







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Aber wenn damit zumindest ein paar Steinchen ins Rollen gebracht werden können, warum nicht? Schließlich hat hier keiner was gegen die/den Dort.CON. Ganz im Gegenteil - wir würden uns freuen, wenn diese Veranstaltung noch ein langes Leben vor sich hat und ein deutliches Wachstum verzeichnen kann. Gerade deshalb pochen wir ja so darauf, dass einige dafür dringend notwendige Schritte im Bereich Öffentlichkeitsarbeit endlich angepackt werden.

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