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... oooh, das Frauenbild (wirklich nicht das Hauptthema des Romans ) festzumachen wegen eines Satzes aus 160 Heftseiten. Naja, ... auch grenzwertig. Gut, der eine Satz ist etwas "suboptimal" und (wenn er so drin steht, ich kann mich gar nicht mehr recht erinnern ... wo genau? Egal, über so ein Lappsus liest man schnell weg, zumindest als Mann. ) dem Autor und Lektor wohl durchgegangen. Sind halt auch nur Männer.
Sorry, aber Männer, die sich wie sich auf Seite 6 Zeile 28ff (wenn ich mich nicht verzählt habe) äußern leben nicht in unserer Gesellschaft und auch nicht in der von in 25 Jahren sondern nur in der verschrobenen Fantasie von SF-Autoren, die eine Story aus den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts nacherzählen müssen und überhaupt keine Lust dazu haben. Dieser Quatsch ist einfach nur gelangweilt runter geschrieben worden, weil es offensichtlich das Exposé vorschreibt - eine Theorie, die ich übrigens in einem der von Ihnen geposteten Links zu Rezensionen entnommen habe, und die mir sehr wahrscheinlich erscheint.


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Was viel wichtiger ist: ... aber beispielsweise die Arkonidin Thora - im "Unternehmen Stardust" die reine Zicke ... wird deutlich differenzierter dargestellt. Übrigens so ziemlich die einzige Frau im Roman, bis auf die Kids die handlungstechnisch vorkommen.
Sie müssen tatsächlich etwas anderes als PR NEO, Band 1 gelesen haben, denn in meiner Ausgabe liest sich die Beschreibung von Thora und ihrem Handeln genauso hölzern und abgeschmackt wie in Band 1 des Originals. Vielleicht gehen Sie jetzt doch mal auf Ihren Dachboden und greifen zum Original, Band 1 um sich zu überzeugen!


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Der Anfang las sich erst etwas holprig - auch für mich - doch dann gabs deutliche Steigerungen. Auch mir gefiel das zwischenmenschliche Thema um John Marschall ebenso am meisten. Den Rest kannte man ja schon irgendwie.
Was ich zugestehen will ist, dass die Beschreibung von John Marshall und seinem Umfeld tatsächlich etwas besser gelungen ist als der Teil mit Perry Rhodan und den Arkoniden - aaaaaber: "besser" als eine gelangweilt runtergenudelte, abgeschriebene Storyline - was heißt das schon?


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Naja, das Problem mit den falschen/zu hohen/sonstigen Erwartungen ist immer da. Darum fahre ich in letzter Zeit erfolgreich besser damit, indem ich mich auf was einlasse und mir möglichst keine Hörproben und sonstige PR vorher antue. So wurde ich z.B. nicht enttäuscht beim Kinofilm STAR TREK (11) und nun bei Perry Rhodan NEO - im Gegenteil sogar, positiv überrascht.
Also, Startrek 11 ist zwar eine alternative Storyline, aber im Gegensatz zu PR NEO hat sie einen Bezug zur ursprünglichen Geschichte, und im Gegensatz zu PR-NEO ist sie mit Liebe zum Detail und erheblichem Aufwand erzählt worden. Alte Klischees werden genüsslich aufgegriffen und durch den Kakao gezogen, anstatt sie wie bei PR-NEO bierernst und ohne jegliches Hinterfragen einfach abzuschreiben.

Überflüssig, zu sagen, dass ich von Startrek 11 tatsächlich auch positiv überrascht war - ganz im Gegensatz zu PR-NEO ... vielleicht ahnen Sie ja auch, dass ich mir PR NEO nur gekauft habe, weil ich mir davon eine ähnliche positive Überraschung erhofft hatte. Naja, man kann nicht immer Glück haben ...