@Teylen
Hab gesehen das du dort auch am schreiben bist.
Gerade dort wird ja auch darüber geredet dass es von den Abstimmern her, dort nur Positives gesehen wurde. Die Kritiker werden dafür mit Unverständnis zur eigenen Meinung angepostet, als wäre es Frevel, dass einem Immortal sins nicht gefallen haben sollte.
Deine Kritik dort ist imo nach angebracht.

Ich glaube dass besonders das heikle Thema der immer wiederkehrende Homosexuellen Akte, vielen ein Dorn im Auge ist.
So aufgeklärt, wie wir uns manchmal selbst sehen,passt es dann doch nicht und läuft dann konträr der Erziehung, in der diese Offenheit noch nicht als normal angesehen wurde.
Heisst Mädchen mit Mädchen geil anzusehen, Hetero Sex muss nicht sein weil Sendezeit auch besser genutzt werden kann, als wenn bei SGU ein Ltd. eine Army Angehörige vernascht im Pilot.
Was noch ertragen wurde, aber als dies sich in Season eins dann wiederholte, wars, eben verschwendete Sendezeit, wo uns Sci-Fiktion lieber gewesen wäre.
Hier ist es aber Junge paart sich mit Junge und da sträuben sich halt doch vielen die Haare, ganz besonders wenn bereits der vernaschte Kellner doch klar gezeigt hat, dass Jack nunmal primär homosexuell Popo orientiert ist.
Der Background, dass hier halt auch der Schauspieler seine eigene Neigung ausleben kann, wird da erstmal nicht gesehen.
Denn mit einem omnisexuellen Jack konnte jeder klarkommen. Sprich, er darf mit allen flirten, aber poppen wollen wir ihn dann nicht sehen.
Passte halt zum 51 Jahrhundert aus dem er stammt.
Eine Zeit in der anzunehmen ist, dass Fortpflanzung eher Retorte sein könnte.
Aber der Schauspieler geht auch selbst sehr offen mit seiner Homosexualität in der Öffentlichkeit um.

Würden die Storyschreiber nun einen männlichen Charakter bitten mit einer sexy anzusehenden Schauspielerin in einer Drehszene eine Liebesbeziehung darzustellen, so würde dies am Beispiel von Rex und der Ärztin, genauso wenig jemand interessiert haben. Zumindest mich nicht.
Weil aber in der gleichen Episode dann parallel Jack mit dem Kellner sext, hats dann doch für mehr Aufregung und Quote in UK gereicht.

Was aber bei all dem Gepenne und Gefummel der Serie abhanden kommt, ist die Spannung, der Reiz an einer Torchwood Folge, die aussergewöhnliche Aktion, die abgedrehte Monster der Woche Story, eben all dass, was Torchwood bis Staffel Drei bot.
Gerade mit Children of the Earth hat es begonnen, dass viel Sendezeit, einer dünnen Story gegenüber stand und dadurch in den Folgen der Funke einfach nicht zünden konnte.
Es war langweillig, langatmig und ein sonst spärlich genutzter Cliffhanger Effekt, wurde zum Standard.
Sollte es tatsächlich nach diesem Debakel eine weitere Staffel von TW geben, dann hoffe ich, dass es zum Grundkonzept zurückfinden kann.
Selbst SJA sind da unterhaltsamer.