Let's Kill Hiter sagt Mel doch wörtlich, als sie die Tardis entführt... (?)
Ich glaube, die Tessalectors waren eher unwichtig. - Aber bei Moffat weiss man ja nie...
"Let's go kill Hitler" ist eins dieser wunderschönen Zeitparadoxa, sowas wie "Was würde passieren, wenn du in die Vergangenheit reist und deine Großeltern umbringst?" - ist also eine nette Anspielung auf die Art Gesetze, die das wibbelige Raum/Zeitgefüge zusammenhalten![]()
I can feel it. The turn of the Earth. The ground beneath our feet is spinning at a thousand miles an hour, the entire planet is hurtling around the sun at sixty-seven thousand miles an hour, and I can feel it. We're falling through space, you and me, clinging to the skin of this tiny little world, and if if we let go... that's who I am.
Ja, genauso war's.Aber Mel schien so sehr damit beschäftigt zu sein, irgendwie "verrucht-sexy" mit ihrer Zunge rumzuwedeln, dass man schon genau hinhören musste, um den Satz zu verstehen. Ich konnte mit der Schauspielerin nicht viel anfangen. Ihr ständiges "crazy bitch"-Getue wirkte zu aufgesetzt und nervig. Gut, dass wir uns nicht allzu lange mit ihr beschäftigen mussten.
Insgesamt fand ich die Episode zwar unterhaltsam, kann mich den allgegenwärtigen Jubelstürmen aber nicht anschließen. Vielleicht war nach den positiven Kritiken meine Erwartungshaltung etwas zu hoch. Und ja, ich denke, dass die Rückkehr von "Doctor Who" auch deshalb so viel Begeisterung auslöste, weil uns darin vieles von dem geboten wurde, was wir in "Torchwood" in den letzten 2 Monaten schmerzlich vermisst haben: "Let's kill Hitler!" war witzig, schnell, quirlig, kurzweilig, durchgeknallt, bunt, abwechslungsreich... und deshalb erfrischend anders als der langweilig-eintönige "Miracle Day". Allerdings hat mir im neuen DW-Abenteuer trotzdem irgendwas gefehlt.
Dass wir nun mehr über die Herkunft von River Song wissen, finde ich zwar prima (wobei ich den Zusammenhang zwischen Melody und Amys nerviger Freundin zuerst nicht ganz kapiert habe), aber aufgrund des reißerischen Episodentitels hätte ich mich mehr über eine zünftige Nazi-Klamotte gefreut. So wie wir das z.B. aus "Indiana Jones" kennen. Es fing ja ganz gut an: "Ferngesteuerte Nazis?
Das passt doch wie meine Faust auf Adolfs Auge!" dachte ich mir. Leider wurde diese Idee, im wahrsten Sinne des Wortes, schnell wieder fallen gelassen. Und der titelgebende Bösewicht - den ich übrigens nicht besonders passend gecastet fand - durfte den Rest der Episode im Schrank verbringen. Auch das ist zwar irgendwie ganz witzig und hintersinnig, reichte dann aber insgesamt doch nicht, um mich so richtig zu begeistern. Wirklich genial fand ich nur die Einstiegsszene auf dem Kornfeld - zumindest solange bis Mel aufkreuzte.
Ich vergebe gerade noch so 7 von 10 Tardisfünkchen für diese durchwachsene, aber immerhin recht unterhaltsame Rückkehr des Doktors.
"Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"
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