- Das Design der Monster ist von einer schwarzen Katze, mit der Joe Cornish aufgewachsen ist, sowie dem rotoskopierten "Herr der Ringe"-Animationsfilm von Ralph Bakshi inspiriert.
- Joe Cornish hatte die erste Idee für den Film bereits vor etwa 10 Jahren, hat sich aber ausreichend Zeit für Recherche der Gang-Szene bzw. der Jugendkultur genommen, um die Gang so realistisch wie möglich darstellen zu können. Danach ist das Drehbuch entstanden. In den letzten 10 Jahren hat er zudem durch seine TV-Arbeit ausreichend Erfahrung gesammelt, um sich ein derartiges Unterfangen zuzutrauen. dennoch war es sein erster Spielfilm und war er dementsprechend unerfahren - weshalb er es beruhigend fand, dass bis auf wenige Ausnahmen die meisten der von ihm gecasteten Darsteller ebenfalls noch nie vor der Kamera standen
. - Als Inspirationsquellen für den Film an sich nannte Joe Cornish das Kino der 80er; neben E.T. vor allem noch die Filme von John Carpenter (Das Ende, Das Ding aus einer anderen Welt).
- Den Namen Moses hat er vom Freund eines Freundes "geklaut" und in erster Linie deshalb genommen, da er ihm gefiel. Als das Drehbuch fertig war und er die biblischen Assoziationen erkannte, hatte er kurz überlegt ihn zu ändern, da es ihm zu offensichtlich erschien, aber dann sagte er sich "Fuck it".
- Noch bevor er "Attack the Block" gedreht hat, hat er gemeinsam mit Edgar Wright das ursprünglich von Stephen Moffat geschriebene Drehbuch zu "Tim & Struppi" überarbeitet; eine Erfahrung, die er vor allem aufgrund der Personen, mit denen er arbeiten konnte (Jackson! Spielberg!) als lohnend empfand - wenn man bei einer solch großen Produktion als Drehbuchautor auch nur ein kleines Rädchen in der Maschine sei.
- Für die Originalmusik zeichnet sich die Londoner Band "Basement Jaxx" sowie der Komponist Steven Price verantwortlich, der u.a. der assistierende Komponist für Howard Shore bei der "Herr der Ringe"-Trilogie war, und auch einige der kleineren musikalischen Themen dafür geschrieben hat.
- Er arbeitet bereits an seinem nächsten Film, wollte sich aber keine Details entlocken lassen, da immer die Gefahr bestünde, dass jemand die Idee nimmt und was besseres draus macht
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Generell hat man gemerkt, dass Joe Cornish früher auch als Radio-Comedian tätig war. Er war sehr locker, gut gelaunt und hat einige gelungene Gags eingestreut. Der Besuch hat sich definitiv gelohnt

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