"Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"
Also andere, auch von Männern geschriebene Serien, kriegen glaubwürdigere weibliche Figuren hin.
Das widerspricht sich nicht
Also erst gibt man ihr eine beachtliche Mitschuld dran das Walter doch nicht die Kurve kriegt, dann murkst man sie zur Strafe dafür ab, wobei sie dann ggf. noch ne Mitschuld kriegt das die Kinder doch keine Millionen erben.
Nachtrag zu unserer spektakulären "Wer stirbt in den letzten Episoden?"-Wette: Ich halte von den Leuten aus Walters Familienumfeld übrigens Walt Jr., Marie und Hank für am stärksten gefährdet.
Ich sag ja nicht, dass Männer sowas grundsätzlich nicht können. Aber es gibt viele von Männern geschriebene Serien, bei denen sich Frauen darüber beklagen, dass die weiblichen Charaktere angeblich am schlechtesten dargestellt werden. Wie schon gesagt, sehe ich das bei "Breaking Bad" nicht so. Ich halte die Frauen darin nicht für negativer oder karrikaturhafter gezeichnet als die Männer. Und ich finde nicht, dass wir dort weibliche Charaktere erleben, die es so nicht auch in der Realität geben könnte - zumindest meiner Erfahrung nach kann ich mir solche Damen wie Skyler, Marie und sogar Lydia durchaus im wahren Leben vorstellen.![]()
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Ich halte die Frauenfiguren nicht für unsympathisch sondern für unglaubwürdig und flach. Ein ziemlicher Unterschied.
Die männlichen Figuren erhalten hingegen eine, zumindest in einigen Fällen, komplexere Zeichnung.
Sie fungieren auch nicht reine Stichwortgeber.
"Breaking Bad" ist eben eine Serie, die von einem Mann kreiert wurde und auch überwiegend von Männern geschaut wird. Niemand hindert Frauen daran, das Heft selbst in die Hand zu nehmen und Serien mit interessanteren, komplexeren Frauencharakteren zu schreiben. Allerdings bestehen selbst Serien mit weiblichen Showrunnern und Drehbuchautoren, oftmals überwiegend aus Frauencharakteren, die als nervig, unsympathisch oder flach wahrgenommen werden. Zwei aktuelle Beispiele dafür sind "The Killing" und "Ray Donovan".
Kurz gesagt: Wenn wir Männer es nicht hinkriegen, euch so zu schreiben, wie ihr's gern hättet - macht's besser, Mädels!![]()
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Och, Walt Jr. hat man doch mal wieder die letzten beiden Episoden komplett aussen vorgelassen. ^^;
Würde mich fast überraschen wenn der überhaupt nochmal größer vorkommt.
Ansonsten topt Lydia karikaturen mäßig eigentlich soweit alles davor dagewesene.
Sie macht an Zeichnung sogar noch dem Blonden Christen-Chick aus True Blood Konkurrenz,.. und bei TB ist man sich immerhin der Zeichnung bewusst,..
Ich behaupte auch nicht das sie schlecht dargestellt werden, im Sinne von böse, sondern schlecht im Sinne von stümperhaft gezeichnet.
Das die weiblichen Figuren allgemein wenig bis keine irgendwie eigenständigere Rolle finden.
Ich finde Walt Jr. zwar sympathisch, aber für die Handlung ist seine Figur nicht essentiell. Also hab ich kein Problem damit, wenn er nur am Rande vorkommt. Teenager in seinem Alter nabeln sich sowieso meist von der Familie ab und sind eher mit ihren Kumpels unterwegs. In anderen Serien würden wir vielleicht seine erste Highschool-Romanze erleben. Ich bin allerdings froh, dass uns "Breaking Bad" mit sowas verschont.Jedenfalls denke ich, gerade weil Walt Jr. so wenig im Mittelpunkt steht, würde sein Tod derart unvermittelt kommen, dass der dramatische Effekt größer als bei Charakteren wäre, bei denen man eh damit rechnet. Hinzu kommt, dass dieser Effekt noch dadurch verstärkt würde, weil Walt Jr. eigentlich der einzige rundum positive Charakter in der Serie ist. Er hätte es eigentlich am wenigsten "verdient", zu sterben. Doch gerade diese bittere Ironie würde zu "Breaking Bad" passen und würde zudem eins der größten Opfer für Walt Sr. bedeuten.
Das nahm ich in BB bisher anders wahr. Aber für mich entscheidet sich die Qualität einer Serie eh nicht daran, wieviele genial gezeichnete Frauencharaktere darin vorkommen. Für die Handlung von BB ist das nicht relevant. Zu "True Blood": In der Serie ist so gut wie jeder Charakter eine Karrikatur. Jason Sackhouse ist ja sowas wie das mentale Gegenüber des "Christen-Chick" und vermittelt auch nicht gerade das dollste Männerbild. Aber wie gesagt: Wenn Männer als notgeile, hirnlose Honks dargestellt werden, ist das selbstverständlich.Ansonsten topt Lydia karikaturen mäßig eigentlich soweit alles davor dagewesene.
Sie macht an Zeichnung sogar noch dem Blonden Christen-Chick aus True Blood Konkurrenz,.. und bei TB ist man sich immerhin der Zeichnung bewusst,..
Ich behaupte auch nicht das sie schlecht dargestellt werden, im Sinne von böse, sondern schlecht im Sinne von stümperhaft gezeichnet.
Das die weiblichen Figuren allgemein wenig bis keine irgendwie eigenständigere Rolle finden.Bei Frauen würde es umgekehrt schon wieder in die Sexismus-Kategorie fallen.
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Ich finde Walter Jr. eine wesentlich größere Nervbratze als das Fandom scheinbar Skylar.
Wenn der auftaucht um zu sterben wäre das nicht mehr als ein müdes Schulterzucken, imho.
In anderen Serien wüßte man vielleicht überhaupt was die Figur macht.
Wobei in Breaking Bad halt die meisten Figuren abgesehen von Walter weitestgehend egal sind und kein wirkliches Eigenleben oder Motivation haben.
Bei männlichen Figuren kommt sporadisch so etwas wie eine Charakterzeichnung durch (Mike, Saul, Hank), bei den weiblichen halt nicht. Imho.
Naja und Klischees hin oder her, immerhin sind bei True Blood die weiblichen Figuren keine reinen Pappaufsteller ohne größere Bedeutung, in einer Welt in der es abgesehen von den Alibi-Pappdinger scheinbar nur Männer gibt.
@Teylen
OK, aus deiner Sicht sind diese Kritikpunkte sicherlich alle nachvollziehbar. Mich stört, wie gesagt, so gut wie nichts davon. Aber auch wenn ich die Frage vielleicht schon mal gestellt habe, kam mir nach deinen letzten Postings der Gedanke, warum du dir "Breaking Bad" überhaupt anschaust. Du findest die Charaktere größtenteils unglaubwürdig, langweilig und schlecht gezeichnet. Auch die Handlung scheint dich nicht sonderlich zu überzeugen. Die Inszenierung und all das Drumrum scheint dir nicht viel zu geben, da du es bisher nie erwähnt hast. Und zuguterletzt bist du der Meinung, BB vermittelt ein fragwürdiges Frauenbild. Also, wenn ich bei einer Serie so viele schwerwiegende Punkte finden würde, die mich stören und sich daran nix ändert, wäre ich spätestens nach 2-3 Staffeln ausgestiegen.
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Ich habe sie am Stück durchgezogen.
Weil mir langweilig und ich arbeitslos war. Weil mein kleiner Bruder und der Rest der Welt von der Serie begeistert ist.
Ist ja auch soweit ganz nett. Aber mehr halt nicht. Das mit den Frauen Figuren ist eher meh, aber hajo.
Jetzt hör ich bestimmt nicht weniger als eine halbe Staffel vor Ende auf.
Außerdem mag ich's manchmal zu lästern. ^^
Der Hauptgrund wieso ich TB weiter schaue. XD
Nu und meine Schmerzgrenze bei einmal angefangenen Serien liegt mehr so bei dem Staffelfinale von Revolution 2.te Season.
So übel ist's dann auch nicht.
Eine Serie lässt sich auch dann noch nach 2-3 Staffeln abbrechen, wenn man sie am Stück schaut. Ist ja schließlich nicht so, dass man dabei in einem unkontrollierbaren Sog feststeckt, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt.![]()
Wenn du nach wie vor Langeweile hast und dir eine Serie anschauen willst, die jede Menge interessante Frauencharaktere zu bieten hat, kann ich dir "Orange is the new Black" empfehlen. Hab selten so viele Schauspielerinnen auf einem Haufen gesehen, die nicht nur witzig und talentiert, sondern auch echt sympathisch sind.
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Sagt mir nichts und ist auch an meinem "Serien Beschaffungsplatz" nicht aufgeschlagen.
Ebensowenig wie leider Treme -.-
Wobei ich allgemein sehr selten neue reine Drama-Serien anfange.
Derzeit hab ich da noch die Devious Maids als Desperate Housewives ersetzt.
Davon ab ist BB halt nicht schlecht genug zum abbrechen aber nicht gut genug zur Europhie, imho. ^^;
'Breaking Bad' Saul Goodman Spinoff On AMC -- Series To Serve As PrequelThe spinoff series, tentatively titled Better Call Saul, had been in the works for months. It centers on one of Breaking Bad‘s most recognizable supporting characters, Bob Odenkirk‘s unflappable criminal lawyer Saul Goodman.
AMC muss ja ganz schön verzweifelt sein.
PS: Wird langsam knapp mit meiner Wette. Grrmml.
Och Tubbo, alter Griesgram...Alles, was ich momentan dazu sagen kann, ist: Warum nicht? Wenn's funktioniert, kann das echt lustig werden. Kommt eben drauf an, ob sie gute Autoren dafür kriegen und sich vom Niveau her nicht zu weit von BB wegbewegen. Zumindest lässt das Prequel-Konzept erstmal offen, ob Saul das Finale überlebt.
*reibtsichdiehände*PS: Wird langsam knapp mit meiner Wette. Grrmml.![]()
"Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"
Wieso verzweifelt?
Sie melken einfach die Milch gebende Kuh weiter.
Nicht wie HBO das sich erlauben kann halbwegs erfolgreiche Serien wie TB abzuschießen.
Zur letzten Folge,.. das einzige was sie halbwegs gut machen könnte ist wenn Hank die folgende Folge überlebt.
Woran ich aber nicht glaube, einfach weil es davor wesentlich zu formelhaft gewesen ist.
Naja, bald ist's rum![]()
Man kann für den guten Saul nur hoffen, dass das ein "Frasier" wird und kein "Joey" - oder im Rahmen unseres Genreforums - eher "Xena" als "Stargate Universe".![]()
Ozymandias war sehr in Ordnung, auch wenn ich entgegen des Internets diese Episode nicht als die beste Serienepisode aller Zeiten bezeichnen wollen würde. Dafür verlief die Folge für mich zu sehr in vorhersehbaren Bahnen ab. Ist das per se etwas schlechtes? Nein, aber die Folge kam - ganz subjektiv - nicht an die Nägelbeißer zum Ende der 4. Staffel heran. Und bzgl. Skyler: Ich muss mich wohl schon mal in "The Leftovers" einlesen. Damnit.
Was meinst du mit "The Leftovers"?
Sie ist bisher immerhin die imho beste Episode des Rest der letzten Staffel ^^
Ansonsten, ja. Vorhersehbar. Ich hatte Recht und Hank hat nach der Klischee-Handlung das Klischee-Ende bekommen.
Das Marie Skylar nötigt Junior zu informieren war recht gut gemacht.
Nett fand ich auch den Twist um Jesse, mit Todd.
Das Walt ihm noch kurz mal die (passive) Ermordung seiner Freundin reindrückt. AhJo.
Natürlich reichen gefühlte eineinhalb Stunden Telefongespräch mit Skylar nicht aus um Walt zu orten.
Ebenso wie man wohl zwischen dem Anruf (Mittag) und dem Haus voller Polizisten (Nacht) sowie dem nächsten Tag (Tag) es wohl nicht schaffte Saul Goodman zu überwachen. Aber gut, Walt ist halt der plotgeschützte Antiheld.
Ich habe doch die kleine Wette mit Braini bzgl. Skylers bisher (für mich leider noch nicht eingetretenen) Abgang am laufen. Wenn der von mir vorhergesagte tragische Tod der Figur nicht eintreffen sollte, besteht mein Einsatz darin, eines der nächsten Projekte Damon Lindelof möglichst vorurteilsfrei zu reviewen. Meine Wahl würde da auf "The Leftovers" fallen, eine (HBO-)Serie in der Mache, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Tom Perrotta, die gerade heute rein zufällig die Serienorder durch den Sender erhalten hat. Wollte ich sowieso schon lange mal lesen. Gewinne ich, bekomme ich Brainis allumfassende Weisheit.
Geändert von tubbacco (17.09.2013 um 23:29 Uhr)
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