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Thema: Breaking Bad

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    Achtung Spoiler bis einschließlich Ep. 5.10 "Buried":

    Man merkt, dass jetzt alles sehr schnell gehen muss. Die Macher drücken unheimlich auf die Tube. Nachvollziehbare Charakterentwicklung bleibt da, wie von Teylen bereits angemerkt, hier und da etwas auf der Strecke. Mit Marie habe ich da eigentlich kein Problem. Für sie bricht die heile Welt der Whites von der einen auf die andere Sekunde zusammen. Hank hat da sicher genug Vorarbeit geleistet um den Eindruck zu verstärken. Er stellt gegenüber seiner Frau Skyler als brutal leidendes Opfer dar. Als sich das dann in ihrem Gespräch mit ihrer Schwester dann doch etwas anders darstellt, ist sie dann nur so umso mehr enttäuscht und schnappt sich in einer Kurzschlussreaktion das Baby. Ich hoffe Hank hat zumindest etwas mitbekommen, wohin der Weg führt, wenn er so weiter macht. Er wird natürlich nicht davon ablassen, aber ein schlechtes Gefühl sollte er bei seiner Jagd nach Walt bekommen.

    Etwas anders sieht für mich die Sache bei Walt und Skyler aus. Das Buch auf der Toilette stellt sich nun im Nachhinein als simples Plotdevice heruas, damit Hank auf den richtigen Riecher kommt. Als das Gegenstück in Hanks Besitz am Anfang der 4. Staffel präsentiert wurde, hätte Walt sofort sein Exemplar vernichten müssen. Aber nein, es liegt als Klolektüre in seinem Bad. Das ist mir im Rückblick etwas zu gewollt. Walt nehme ich sein Geständnis, alles nur für seine Kinder gemacht zu haben, natürlich nicht vollends ab. Vielleicht direkt am Anfang, als sein Krebs diagnostiziert wurde, aber noch bereits während der ersten Staffel, als seine ehemaligen kollegen von Gray Matter für die Behandlungskosten einspringen war es mit der hehren Zielsetzung vorbei. Wie wir im Laufe der Staffeln gesehen haben, ist Walt ein Machtmensch. Er will es allen anderen zeigen. Aber Skyler dürfte das Geständnis weiter beschwichtigen. Dass sie sich so leicht auf Walts Seite geschlagen hat, wenn man das so nennen darf, kam mir allerdings etwas zu plötzlich.

    Mit Lydia konnte ich bisher noch gar nichts anfangen und ihr Auftritt in dieser Episode kann mich da auch nicht umstimmen. Sie wurde mir während der ersten Staffelhälfte zu sehr aus dem Ärmel gezaubert. Sie, als nervöse, aber dennoch zielstrebige Geschäftsfrau, kommt bisher nicht besser als eine Karikatur rüber. Saul ist zwar auch übertrieben bis zum Gehtnichtmehr und fällt wohl auch in die Sparte, aber der Anwalt sammelt einfach dadurch bei mir Pluspunkte, weil er super unterhaltsam ist. Und dann ist da noch Todd mit seiner "White Power"-Familie, die einen Haufen schwerbewaffnete Drogendealer in der offenen Wüste so mir nichts dir nichts spielend einfach ausknipsen können. Hmpf.

    Jesse schwankt wohl immer zwischen zwei Extremen in seinen Leben. "Yeah, magnets. Bitch!" und Dauerdepression. Momentan ist er mal wieder in letzterer Phase und ich hoffe wirklich, dass er meinen Gedanken vom Anfang der Serie, dass er mal Walts Untergang sein wird, bestätigen wird. Davon abgesehen, waren die beiden Folgen wieder mörderisch spannend. Habe ich gedacht, dass nach der Halbstaffelpremiere, wieder das Tempo etwas zurückgenommen werden würde, hat "Buried" eigentlich sogar noch eine Kirsche auf die Sahnetorte draufgesetzt. Ich habe ein gutes gefühl, das Giligan und Co. die Serie zu einem mehr als qualitativ vernünftigen Abschluss führen können, auch wenn mir bisher die 4. Staffel wesentlich besser gefallen hat.

  2. #2
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    Achtung Spoiler bis einschließlich Ep. 5.10 "Buried":

    Mit Marie habe ich da eigentlich kein Problem. Für sie bricht die heile Welt der Whites von der einen auf die andere Sekunde zusammen. Hank hat da sicher genug Vorarbeit geleistet um den Eindruck zu verstärken. Er stellt gegenüber seiner Frau Skyler als brutal leidendes Opfer dar. Als sich das dann in ihrem Gespräch mit ihrer Schwester dann doch etwas anders darstellt, ist sie dann nur so umso mehr enttäuscht und schnappt sich in einer Kurzschlussreaktion das Baby.
    Wobei ich in der Situation der Ansicht war das man eigentlich sieht wie sehr Skylar leidet.
    Schließlich sitzt sie da, in Tränen, mit gebrochener Stimme und sie braucht Marie die meisten Sachen ja nichtmal zu erzählen da ihre Schwester selbst drauf kommt (Da war das Geld für die Waschanlage her? Spielsucht? etc.).
    Das da auf einmal dann die Ohrfeige kommt und der Ausbruch Richtung Kind fand ich schwer nachvollziehbar.

    Er wird natürlich nicht davon ablassen, aber ein schlechtes Gefühl sollte er bei seiner Jagd nach Walt bekommen.
    Wieso das?
    Nüchtern gesehen ist Walt ein mordernder, skrupeloser Meth Produzent bzw. Dealer.
    Der darüberhinaus seine Frau zur Komplizenschaft gezwungen bzw. zum Mittäter gemacht hat.
    Ich sehe da schwerlich wo Hank das schlechte Gewissen hernehmen soll.

    Aber Skyler dürfte das Geständnis weiter beschwichtigen. Dass sie sich so leicht auf Walts Seite geschlagen hat, wenn man das so nennen darf, kam mir allerdings etwas zu plötzlich.
    Ich halte es für einen durch kalkulierten Schachzug der Macher.
    Skylar war bisher eine eher unsympathische Figur.
    Man kann davon ausgehen das spätestens ab jetzt für Walt alles den Bach runter geht.
    Auch wenn er das mit dem Buch verbockt hat wird es nun heißen "Ja, aber er wollte sich ja der Polizei stellen. In der Szene hat er ja quasi in den alten Walt gezeigt. Aber wegen Skylar, dem Frau-Monster, wird er es doch nicht tun." Damit hat man letztlich die moralische Schuld an dem jetzt kommenden Fiasko und dem weitestgehend völligen Niedergang auf Skylar überstellt. Die den Mann ja letztlich zu weiterem verführte bzw. den letzten Stoß gab.
    Was das Frauenbild das die Serie vermittelt imho nicht besser macht.

    Mit Lydia konnte ich bisher noch gar nichts anfangen und ihr Auftritt in dieser Episode kann mich da auch nicht umstimmen. Sie wurde mir während der ersten Staffelhälfte zu sehr aus dem Ärmel gezaubert. Sie, als nervöse, aber dennoch zielstrebige Geschäftsfrau, kommt bisher nicht besser als eine Karikatur rüber. Saul ist zwar auch übertrieben bis zum Gehtnichtmehr und fällt wohl auch in die Sparte, aber der Anwalt sammelt einfach dadurch bei mir Pluspunkte, weil er super unterhaltsam ist.
    Saul ist nicht nur lustig sondern auch kompetent.
    Abgesehen von dem ganz kleinen aufblitzen von wegen "Schade, ich hab ihm eine Chance gegeben." wirkt Lydia inkompetenter und mehr wie eine Witzfigur als der fette Schwarze.

    Und dann ist da noch Todd mit seiner "White Power"-Familie, die einen Haufen schwerbewaffnete Drogendealer in der offenen Wüste so mir nichts dir nichts spielend einfach ausknipsen können. Hmpf.
    Sie hatte eine Wache von ihrem Kartell dabei und noch weitere Schützen, auch standen da mehr als die 4 Leute aus Todds Familie.

    Habe ich gedacht, dass nach der Halbstaffelpremiere, wieder das Tempo etwas zurückgenommen werden würde, hat "Buried" eigentlich sogar noch eine Kirsche auf die Sahnetorte draufgesetzt.
    Soviel Folgen gibt es ja nimmer

  3. #3
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Zitat Zitat von Teylen Beitrag anzeigen
    Achtung Spoiler bis einschließlich Ep. 5.10 "Buried":
    ...
    Ich halte es für einen durch kalkulierten Schachzug der Macher.
    Skylar war bisher eine eher unsympathische Figur.
    Man kann davon ausgehen das spätestens ab jetzt für Walt alles den Bach runter geht.
    Auch wenn er das mit dem Buch verbockt hat wird es nun heißen "Ja, aber er wollte sich ja der Polizei stellen. In der Szene hat er ja quasi in den alten Walt gezeigt. Aber wegen Skylar, dem Frau-Monster, wird er es doch nicht tun." Damit hat man letztlich die moralische Schuld an dem jetzt kommenden Fiasko und dem weitestgehend völligen Niedergang auf Skylar überstellt. Die den Mann ja letztlich zu weiterem verführte bzw. den letzten Stoß gab.
    Was das Frauenbild das die Serie vermittelt imho nicht besser macht. ...
    Auf die restlichen Punkte der aktuellen Postings werde ich später noch eingehen, aber diesen fand ich so abwegig, dass es mich gleich in den Fingern gejuckt hat. "Breaking Bad" mag uns bisher einige eher unsympathische Frauenfiguren präsentiert haben, andererseits werden aber auch die Männer nicht als lupenreine Helden dargestellt. Was Skyler betrifft, sehe ich null Anhaltspunkte dafür, dass ihr auch nur irgendeine Schuld in die Schuhe geschoben werden soll. Walt wurde uns jetzt mindestens zwei Staffeln lang als Verbrecher präsentiert, der kaum noch Skrupel kennt. Er mordet selbst oder erteilt den Auftrag dazu. Er schreckt nicht mal davor zurück, das Leben von Kindern zu gefährden. Außerdem belügt er seinen Partner, den er in diese ganze Scheiße reingezogen hat, nach wie vor schamlos. Walt mag durch das geniale Schauspiel von Bryan Cranston und durch seine anfänglich guten Absichten (Familie absichern, Krebs besiegen) zwar trotz all dieser Verbrechen einen gewissen Sympathiebonus haben, doch als Unschuldsengel sieht ihn wahrscheinlich niemand. Vor wenigen Episoden tötete er z.B. einen der sympathischsten und interessantesten Charaktere der Serie. Würden die "Breaking Bad"-Macher tatsächlich das Kalkül verfolgen, ihn am Ende doch noch gut dastehen zu lassen und Skyler zur Buhfrau zu machen, hätten sie diesen drastischen Schritt nicht getan.

    Um auf deine Kritik am "Frauenbild" zurückzukommen: Inwiefern vermittelt "Breaking Bad" denn ein positives Männerbild? Die Männer in der Serie sind überwiegend Kriminelle, Mörder, Psychopathen, Junkies, Versager, Choleriker, Pantoffelhelden, Schmierlappen u.ä. fragwürdige Charaktere. Aber wenn Männer so dargestellt werden, scheint es als selbstverständlich hingenommen zu werden. Sobald jedoch Frauen in Filmen oder Serien gezeigt werden, die mal nicht mit Heiligenschein durch die Gegend laufen, sondern genauso verkorkst sind wie ihre männlichen Gegenüber, gibt es natürlich gleich wieder einen Aufschrei.
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  4. #4
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    Zitat Zitat von Teylen Beitrag anzeigen
    Achtung Spoiler bis einschließlich Ep. 5.10 "Buried":


    Wobei ich in der Situation der Ansicht war das man eigentlich sieht wie sehr Skylar leidet.
    Schließlich sitzt sie da, in Tränen, mit gebrochener Stimme und sie braucht Marie die meisten Sachen ja nichtmal zu erzählen da ihre Schwester selbst drauf kommt (Da war das Geld für die Waschanlage her? Spielsucht? etc.).
    Das da auf einmal dann die Ohrfeige kommt und der Ausbruch Richtung Kind fand ich schwer nachvollziehbar.
    Skyler hat sich zur Mittäterin gemacht bzw. machen lassen. Zwischendurch war sie, zum Wohle der "Familie", gar nicht so ablehnend gegenüber dem, was Walt nach Hause gebracht hat: haufenweise Geld. Als Marie abtastet, ab wann ihre Schwester Bescheid von Walts Machenschaften wusste, dämmert es ihr, das Skyler alles andere als vollkommen Unschuldig sein kann oder das "nur" Opfer der Situation ist, geschweige denn, nachdem was ihr Hank über Walt gesteckt hat, als verantwortungsbewusste Mutter für ein Kleinkind infrage kommt. Skyler ist für Marie, wenn ich die Szene hoffentlich nicht überinterpretiere, eine kriminelle Mittäterin eines Drogenbarons (in welchem Umfang ist ungeklärt), die sich nie (abgesehen von den Eheproblemen) direkt gegenüber ihrer Schwester etwas anmerken lassen hat. Im Gegenteil, sie hat bei den Vertuschungsaktionen sogar noch mitgeholfen. Die Backpfeife war mehr als gerechtfertigt.

    Zitat Zitat von Teylen Beitrag anzeigen
    Wieso das?
    Nüchtern gesehen ist Walt ein mordernder, skrupeloser Meth Produzent bzw. Dealer.
    Der darüberhinaus seine Frau zur Komplizenschaft gezwungen bzw. zum Mittäter gemacht hat.
    Ich sehe da schwerlich wo Hank das schlechte Gewissen hernehmen soll.
    Er sieht wohin es führt, wenn er die Jagd bzw. die Wahrheit öffentlich macht. Walt Jr. und das Kleinkind (Name entfallen) werden nie ein normales Leben führen können, sondern müssen bestenfalls mit dem Wissen leben, dass sie die Nachkommen eines Drogenproduzenten sind.

    Zitat Zitat von Teylen Beitrag anzeigen
    Ich halte es für einen durch kalkulierten Schachzug der Macher.
    Skylar war bisher eine eher unsympathische Figur.
    Man kann davon ausgehen das spätestens ab jetzt für Walt alles den Bach runter geht.
    Auch wenn er das mit dem Buch verbockt hat wird es nun heißen "Ja, aber er wollte sich ja der Polizei stellen. In der Szene hat er ja quasi in den alten Walt gezeigt. Aber wegen Skylar, dem Frau-Monster, wird er es doch nicht tun." Damit hat man letztlich die moralische Schuld an dem jetzt kommenden Fiasko und dem weitestgehend völligen Niedergang auf Skylar überstellt. Die den Mann ja letztlich zu weiterem verführte bzw. den letzten Stoß gab.
    Was das Frauenbild das die Serie vermittelt imho nicht besser macht.
    Das glaube ich ehrlich gesagt nicht. Eher das Gegenteil wird eintreffen und Skyler einen tragischen Tod sterben lassen. Wetten?

  5. #5
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Zitat Zitat von tubbacco Beitrag anzeigen
    ... Das glaube ich ehrlich gesagt nicht. Eher das Gegenteil wird eintreffen und Skyler einen tragischen Tod sterben lassen. Wetten?
    OK, die meisten Wetten hätte ich hier bisher gewonnen. Also, was ist der Einsatz? Ich bin dabei - und halte dagegen!
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  6. #6
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    Zitat Zitat von Dr.BrainFister Beitrag anzeigen
    OK, die meisten Wetten hätte ich hier bisher gewonnen.
    Wann, was, wo, wie und warum? Hä?

    Zitat Zitat von Dr.BrainFister Beitrag anzeigen
    Also, was ist der Einsatz?
    Meine Fähigkeit als Internetnostradamus.

  7. #7
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Zitat Zitat von tubbacco Beitrag anzeigen
    Wann, was, wo, wie und warum? Hä?
    Ich meine jetzt nicht in Bezug auf BB, sondern in einigen anderen Threads. Niemand kann's abstreiten: Brainy knows best.

    Meine Fähigkeit als Internetnostradamus.
    Die will ich gar nicht haben. Was hast du sonst noch als Einsatz? Ich biete meine grenzenlose Weisheit.
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  8. #8
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    Zitat Zitat von Dr.BrainFister Beitrag anzeigen
    Was hast du sonst noch als Einsatz?
    Wenn ich wirklich falsch liegen sollte, verpflichte ich mich ein faires Review zu einem der nächsten Lindelof-Projekte zu schreiben.

    Zitat Zitat von Dr.BrainFister Beitrag anzeigen
    Ich biete meine grenzenlose Weisheit.
    Hmm... das ist mir zu wenig.

  9. #9
    Die Super-Checkerin Avatar von Teylen
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    Also andere, auch von Männern geschriebene Serien, kriegen glaubwürdigere weibliche Figuren hin.

    Zitat Zitat von tubbacco Beitrag anzeigen
    Das glaube ich ehrlich gesagt nicht. Eher das Gegenteil wird eintreffen und Skyler einen tragischen Tod sterben lassen. Wetten?
    Das widerspricht sich nicht
    Also erst gibt man ihr eine beachtliche Mitschuld dran das Walter doch nicht die Kurve kriegt, dann murkst man sie zur Strafe dafür ab, wobei sie dann ggf. noch ne Mitschuld kriegt das die Kinder doch keine Millionen erben.

  10. #10
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Nachtrag zu unserer spektakulären "Wer stirbt in den letzten Episoden?"-Wette: Ich halte von den Leuten aus Walters Familienumfeld übrigens Walt Jr., Marie und Hank für am stärksten gefährdet.

    Zitat Zitat von Teylen Beitrag anzeigen
    Also andere, auch von Männern geschriebene Serien, kriegen glaubwürdigere weibliche Figuren hin. ...
    Ich sag ja nicht, dass Männer sowas grundsätzlich nicht können. Aber es gibt viele von Männern geschriebene Serien, bei denen sich Frauen darüber beklagen, dass die weiblichen Charaktere angeblich am schlechtesten dargestellt werden. Wie schon gesagt, sehe ich das bei "Breaking Bad" nicht so. Ich halte die Frauen darin nicht für negativer oder karrikaturhafter gezeichnet als die Männer. Und ich finde nicht, dass wir dort weibliche Charaktere erleben, die es so nicht auch in der Realität geben könnte - zumindest meiner Erfahrung nach kann ich mir solche Damen wie Skyler, Marie und sogar Lydia durchaus im wahren Leben vorstellen.
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

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