Achtung Spoiler bis einschließlich Ep. 5.10 "Buried":
Wobei ich in der Situation der Ansicht war das man eigentlich sieht wie sehr Skylar leidet.Mit Marie habe ich da eigentlich kein Problem. Für sie bricht die heile Welt der Whites von der einen auf die andere Sekunde zusammen. Hank hat da sicher genug Vorarbeit geleistet um den Eindruck zu verstärken. Er stellt gegenüber seiner Frau Skyler als brutal leidendes Opfer dar. Als sich das dann in ihrem Gespräch mit ihrer Schwester dann doch etwas anders darstellt, ist sie dann nur so umso mehr enttäuscht und schnappt sich in einer Kurzschlussreaktion das Baby.
Schließlich sitzt sie da, in Tränen, mit gebrochener Stimme und sie braucht Marie die meisten Sachen ja nichtmal zu erzählen da ihre Schwester selbst drauf kommt (Da war das Geld für die Waschanlage her? Spielsucht? etc.).
Das da auf einmal dann die Ohrfeige kommt und der Ausbruch Richtung Kind fand ich schwer nachvollziehbar.
Wieso das?Er wird natürlich nicht davon ablassen, aber ein schlechtes Gefühl sollte er bei seiner Jagd nach Walt bekommen.
Nüchtern gesehen ist Walt ein mordernder, skrupeloser Meth Produzent bzw. Dealer.
Der darüberhinaus seine Frau zur Komplizenschaft gezwungen bzw. zum Mittäter gemacht hat.
Ich sehe da schwerlich wo Hank das schlechte Gewissen hernehmen soll.
Ich halte es für einen durch kalkulierten Schachzug der Macher.Aber Skyler dürfte das Geständnis weiter beschwichtigen. Dass sie sich so leicht auf Walts Seite geschlagen hat, wenn man das so nennen darf, kam mir allerdings etwas zu plötzlich.
Skylar war bisher eine eher unsympathische Figur.
Man kann davon ausgehen das spätestens ab jetzt für Walt alles den Bach runter geht.
Auch wenn er das mit dem Buch verbockt hat wird es nun heißen "Ja, aber er wollte sich ja der Polizei stellen. In der Szene hat er ja quasi in den alten Walt gezeigt. Aber wegen Skylar, dem Frau-Monster, wird er es doch nicht tun." Damit hat man letztlich die moralische Schuld an dem jetzt kommenden Fiasko und dem weitestgehend völligen Niedergang auf Skylar überstellt. Die den Mann ja letztlich zu weiterem verführte bzw. den letzten Stoß gab.
Was das Frauenbild das die Serie vermittelt imho nicht besser macht.
Saul ist nicht nur lustig sondern auch kompetent.Mit Lydia konnte ich bisher noch gar nichts anfangen und ihr Auftritt in dieser Episode kann mich da auch nicht umstimmen. Sie wurde mir während der ersten Staffelhälfte zu sehr aus dem Ärmel gezaubert. Sie, als nervöse, aber dennoch zielstrebige Geschäftsfrau, kommt bisher nicht besser als eine Karikatur rüber. Saul ist zwar auch übertrieben bis zum Gehtnichtmehr und fällt wohl auch in die Sparte, aber der Anwalt sammelt einfach dadurch bei mir Pluspunkte, weil er super unterhaltsam ist.
Abgesehen von dem ganz kleinen aufblitzen von wegen "Schade, ich hab ihm eine Chance gegeben." wirkt Lydia inkompetenter und mehr wie eine Witzfigur als der fette Schwarze.
Sie hatte eine Wache von ihrem Kartell dabei und noch weitere Schützen, auch standen da mehr als die 4 Leute aus Todds Familie.Und dann ist da noch Todd mit seiner "White Power"-Familie, die einen Haufen schwerbewaffnete Drogendealer in der offenen Wüste so mir nichts dir nichts spielend einfach ausknipsen können. Hmpf.
Soviel Folgen gibt es ja nimmerHabe ich gedacht, dass nach der Halbstaffelpremiere, wieder das Tempo etwas zurückgenommen werden würde, hat "Buried" eigentlich sogar noch eine Kirsche auf die Sahnetorte draufgesetzt.![]()






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