Warum? Weil der dramaturgische Höhepunkt schon eine Folge zuvor geschehen ist? Muss dieser unbedingt in der letzten Folge stattfinden, als sich mit den Implikationen eben dessen zu befassen?
Für die Zukunft: Es gibt keinen Hauptcharakter.
Es ist und bleibt eine Ensembleserie, die einigen Figuren mal mehr oder weniger stark (und das müssen nicht unbedingt die Guten sein) folgen und sich daraus die Handlung entwickeln wird.
Der Twist soll natürlich den Unbedarften den Boden unter den Füßen wegziehen, was er wohl bei dir auch getan hat. Dass du mit den anderen Figuren bzw. deren Darsteller nicht so viel anfagen kannst ist natürlich bedauerlich. Insbesondere einige der Kinderdarsteller (Arya und Joffrey) und auch die alten Hasen (Charles Dance, James Cosmo etc.) oder Michelle Fairley (Catelyn) haben durchgehend überzeugt, auch wenn davon nicht alles tragende Figuren sind.
Ansonsten wie wärs mit Tyrion (Peter Dinklage)?
Nein, einen Eddard Stark-Ersatz wird es weder rollenmäßig noch darstellerisch (auch wenn ich damit Sean Beans Schauspiel nicht in den Himmel loben will) geben. Das wäre auch irgendwie feige. Natürlich werden eine ganze Reihe neue Charaktere mit auf den Papier guten Darstellern (Stephen Dillane, Carice van Houten, Liam Cunnigham etc.) besetzt werden, aber wohl niemand aus der Prestigeklasse eines Sean Bean.
Die Drehbuchquali würde ich mir auch ein Stück höher wünschen. Aber wohl eher aus anderen Gründen als du. Mehr Tempo? Bloß nicht? Lieber die Schwerpunkte besser rausarbeiten.![]()







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