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Thema: Dame, König, As, Spion (Tinker, Tailor, Soldier, Spy)

  1. #1
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    Standard Dame, König, As, Spion (Tinker, Tailor, Soldier, Spy)

    Dame, König, As, Spion
    (Tinker, Tailor, Soldier, Spy)

    USA 2011
    Regie: Tomas Alfredson
    Mit: Gary Oldman, Colin Firth, Tom Hardy, Benedict Cumberbatch, John Hurt, Mark Trong, Toby Jones, Ciarán Hinds u.a.

    Kinostart: 02.02.2012






    Inhalt (Quelle: Offizielle Homepage)
    Eine missglückte Aktion des britischen Geheimdienstes in Budapest hat politische Folgen: Der langjährige MI6-Chef „Control“ (John Hurt) und seine rechte Hand George Smiley (Gary Oldman) müssen ihren Hut nehmen und eine junge Generation um den intriganten Percy Alleline (Toby Jones) übernimmt die Macht im „Circus“, wie der Auslandsgeheimdienst von seinen Agenten genannt wird.

    Nur wenige Monate später wird Smiley reaktiviert: Im direkten Auftrag der Regierung soll er einem ungeheuren Verdacht nachgehen: Gibt es an der Spitze des Circus einen Maulwurf des sowjetischen KGB? Fünf Männer sind verdächtig: der neue Chef Percy Alleline, der selbstbewusste Bill Haydon (Colin Firth), der altgediente Roy Bland (Ciarán Hinds), de Bürokrat Toby Esterhase (David Dencik) und – sein Ziehsohn Smiley selbst…
    "So finster die Nacht"-Regisseur Tomas Alfredson inszeniert mit dieser Verfilmung des John Le Carre-Klassikers seinen ersten amerikanischen Film, und laut den positiven Stimmen aus Übersee dürfte ihm damit ein wundervoller, klassischer Agententhriller in bester Kalter Kriegs-Manier gelungen sein. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf den Film!

    Wie sehen eure Erwartungen aus?

    HAVE A NICE DAY
    cornholio1980
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    "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls."
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  2. #2
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    Hier eine Pressemeldung zu einer interessanten Ausstellung, die in Zusammenhang mit "Dame, König, As, Spion" präsentiert wird:

    Pressemitteilung
    Das Museum THE KENNEDYS präsentiert in Zusammenarbeit mit Paul Smith:
    »Dame, König, As, Spion«
    Eine Ausstellung mit Photographien von Gary Oldman und Jack English

    16. Januar – 26. Januar 2012
    (Öffnungszeiten: Täglich 10:00 – 18:00 Uhr)

    Die Ausstellung:
    Das Museum THE KENNEDYS präsentiert in Zusammenarbeit mit PAUL SMITH anlässlich der
    FASHION WEEK und der begleitenden SHOWROOM DAYS die Sonderausstellung »Dame, König,
    As, Spion«. Ab Montag, dem 16. Januar 2012, zeigt das Museum in seinen architektonisch
    reizvollen Räumen am Pariser Platz, unweit der MERCEDES-BENZ FASHION WEEK am
    Brandenburger Tor, eine exklusive Auswahl von Photographien, die anlässlich der Verfilmung von
    John le Carrés Roman DAME, KÖNIG, AS, SPION (1974) entstanden sind. Während des Films,
    der am 2. Februar 2012 in den deutschen Kinos anläuft, stand der Schauspieler Gary Oldman
    nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera und dokumentierte gemeinsam mit dem
    Photographen Jack English die Drehzeit.

    Entstanden sind beeindruckende Set-Photographien und Porträts von Akteuren wie Colin Firth,
    Tom Hardy oder John Hurt, die nahezu malerisch in Szene gesetzt wurden und einen einzigartigen
    Blick hinter die Kulissen des Films erlauben. Der erfolgreiche britische Modedesigner Paul Smith
    wirkte bei der Umsetzung der Verfilmung mit, indem er sowohl die Set-Designer und
    Kostümbildner beriet als auch auf die Erstellung des Moodboards Einfluss nahm. Mit großem
    Erfolg wurde die Photoausstellung bereits von PAUL SMITH im September 2011 in London
    gezeigt und wird nach der Station im Museum THE KENNEDYS in Los Angeles präsentiert.

    Die Photographen:
    Gary Oldman ist einer der erfolgreichsten britischen Filmschauspieler der Gegenwart. Neben
    seiner Zeit als Schauspieler hat Oldman bereits als Regisseur und Produzent gearbeitet. Der
    vielfach ausgezeichnete Schauspieler ist bekannt für seine Wandlungsfähigkeit und einem breiten
    Publikum spätestens seit seiner Rolle als Lee Harvey Oswald in Oliver Stones Politthriller JFK –
    TATORT DALLAS (1991) vertraut. Zuletzt spielte er die Rolle des Sirius Black in der Verfilmung
    der Harry-Potter-Saga und ist als Commissioner Gordon in den Batman-Verfilmungen von
    Christopher Nolan zu sehen.

    Jack English ist ein britischer Photograph, der seit Jahren eng mit Eric Clapton
    zusammenarbeitet und auch dessen Tour als Photograph begleitet hat. Über diese Arbeit ist Gary
    Oldman auf English aufmerksam geworden. Er engagierte ihn für sein Regiedebüt NIL BY MOUTH
    (1997), einen Film, den English photographisch begleitete. Es folgten weitere Arbeiten am Set von
    Luc Bessons DAS FÜNFTE ELEMENT (1997) und JOHANNA VON ORLEANS (1999).
    Si r Paul Smith ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten britischen Modedesigner. Das
    berühmte Streifenmuster der Marke macht die klassische Mode mit Twist unverkennbar. Neben
    zahlreichen Kollektionen verwirklicht Paul Smith auch Design-Projekte mit anderen Firmen und
    verleiht neben Fahrrädern, Snowboards oder Glasflaschen auch Notizblöcken das gewisse Etwas.

    Das Museum:
    Der Film DAME, KÖNIG, AS, SPION spielt während des Kalten Krieges – eine historisch
    dramatische Epoche, in der auch John F. Kennedy als amerikanischer Präsident agierte. Der
    britische Geheimdienstagent George Smiley alias Gary Oldman begibt sich im Film auf die Suche
    nach einem sowjetischen Spion in den eigenen Reihen. Das klassisch inszenierte Spionagedrama
    wird getragen von spannenden Dialogen und höchst überzeugenden Schauspielern. Von der
    amerikanischen und britischen Presse als »masterpiece« gefeiert, wird der Filmstart von DAME,
    KÖNIG, AS, SPION am 2. Februar 2012 auch in Deutschland mit großer Spannung erwartet.
    Einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, ist nun bereits vor der Premiere des Films im Museum
    THE KENNEDYS möglich. Hier kann der Besucher anhand der umfangreichen Dauerausstellung
    zu der Familie Kennedy zunächst einige dramatische Höhepunkte des Kalten Krieges
    nachvollziehen, um dann in der Sonderausstellung die Eindrücke des Anfang der 1970er Jahre
    spielenden Films auf sich wirken zu lassen.

    Weitere Informationen:
    »Dame, König, As, Spion«
    Eine Ausstellung mit Photographien von Gary Oldman und Jack English
    Sonderausstellung im Museum THE KENNEDYS
    16. – 26. Januar 2012
    Geöffnet: täglich 10:00 – 18:00 Uhr
    Pariser Platz 4a
    10117 Berlin
    Eintritt 7,- Euro (ermäßigt 3,50 Euro)
    Homepage: THE KENNEDYS
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  3. #3
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    Hab den Film am Wochenende gesehen. Ich kann mich den Lobeshymnen, die viele Kritiker angestimmt haben, nicht so recht anschließen. Etwas mehr Tempo und Spannung hätte der Film in meinen Augen durchaus noch vertragen können. Streckenweise war's mir ein bißchen zu gemächlich. Es dauerte recht lange, bis der Film mich zumindest halbwegs in seinen Bann gezogen hatte und leider hielt das dann auch nicht bis ganz zum Schluss.
    Obwohl der Film nicht durch die Handlung hetzt, bleiben viele Figuren blass. Die Motivation für ihr jeweiliges Handeln und ihre Beziehungen untereinander erschlossen sich mir nicht immer. Zusammenhänge blieben öfters unklar. Da war die Buchvorlage (welche ich nicht gelesen habe) dann vielleicht zu komplex, um sie vernünftig in einen Film zu packen.
    Trotz allem ist es kein schlechter Film. Die Story ist interessant und die Schauspieler machen einen guten Job. Aber insgesamt war der Streifen für mich doch etwas enttäuschend.

  4. #4
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Zitat Zitat von Falcon Beitrag anzeigen
    Hab den Film am Wochenende gesehen. Ich kann mich den Lobeshymnen, die viele Kritiker angestimmt haben, nicht so recht anschließen. Etwas mehr Tempo und Spannung hätte der Film in meinen Augen durchaus noch vertragen können. Streckenweise war's mir ein bißchen zu gemächlich. Es dauerte recht lange, bis der Film mich zumindest halbwegs in seinen Bann gezogen hatte und leider hielt das dann auch nicht bis ganz zum Schluss.
    Obwohl der Film nicht durch die Handlung hetzt, bleiben viele Figuren blass. Die Motivation für ihr jeweiliges Handeln und ihre Beziehungen untereinander erschlossen sich mir nicht immer. Zusammenhänge blieben öfters unklar. Da war die Buchvorlage (welche ich nicht gelesen habe) dann vielleicht zu komplex, um sie vernünftig in einen Film zu packen.
    Trotz allem ist es kein schlechter Film. Die Story ist interessant und die Schauspieler machen einen guten Job. Aber insgesamt war der Streifen für mich doch etwas enttäuschend.
    Puhhh, und ich dachte schon, meine grauen Zellen wären inzwischen durch zu viel US-Serienkonsum so stark abgebaut, dass ich dieses hyper-intellektuelle Slowmo-Kunstwerk nicht mehr gepeilt habe. Aber wenn es auch dir so erging, bin ich ja beruhigt. Also, für mich war DKAS einer der langweiligsten Filme, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Dabei gab es jede Menge gute Einzelszenen, solide schauspielerische Leistungen, einen angenehm dezenten Soundtrack, liebevoll ausgearbeitetes Set-Design, stimmige Cinematografie... Allerdings hat all das für mich kein großes Ganzes ergeben, an dem ich mich erfreuen konnte. Viel mehr ist es eine Ansammlung mehr oder weniger gelungener Versatzstücke, die nicht konsequent zusammengeführt wurden.

    Nachdem ich mit einiger Mühe bis zum Schluss durchgehalten hatte, fragte ich mich, wozu eigentlich all das pseudo-komplizierte Gewurschtel nötig war. Letztlich schien es doch um eine relativ simple Geschichte zu gehen. Einen vielschichtigen Verschwörungs-Plot konnte ich nicht erkennen und auch die Charakterentwicklungen blieben sehr überschaubar. Die Auflösung war so vorhersehbar wie unspektakulär - zumindest dann, wenn man sich von all dem verworrenen Gelaber zwischendrin nicht ablenken ließ. Wirklich Sinn würde der Film für mich nur machen, wenn er auch fortgesetzt wird. So wie die gleichnamige britische Miniserie mit Sir Alec Guinness, in der uns im Anschluss zu "Tinker Tailor Soldier Spy" der Nachfolger "Smiley's People" präsentiert wurde. Zusammengenommen könnten diese beiden Teile dann vielleicht doch noch eine ganz interessante Geschichte ergeben - vorausgesetzt, der nächste Film ist fokussierter und konstanter inszeniert. Insgesamt hatte ich nämlich den Eindruck, dass Tomas Alfredson es zwar gut gemeint hat, aber dieser kreativen Herausforderung letztlich (noch) nicht gewachsen war.

    Ich glaube, das Lob der Kritiker kommt vor allem dadurch, dass dieser Film betont klassisch und bedächtig realisiert wurde. Sowas erfreut den Feuilleton zumeist, weil man derartige Werke leicht mit dem Intellektuellenbonus versehen kann. Wer DKAS zu langatmig fand oder die Handlung nicht kapiert hat, ist dann eben einfach zu doof dafür und sollte besser wieder "Transformers" schauen. Das sind zumindest die Reaktionen, die man von der selbsternannten Online-Elite in diversen Kommentaren und Postings als Reaktion auf Kritik an dem Film bekommt.

    Fazit: Für DKAS vergebe ich 6 von 10 Retro-Hornbrillen.
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  5. #5
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    Langweilig fand ich TTSS nicht. Es hatte schon was, wenn die ruhigste Figur im Bilde bei mir eine angespannte Aura schafft. Aber bei dem unterkühlten, langsamen, ja quasi trist inzensiertem Katz- und Maus-Spiel kommt es durch die lange Zeit rein äußerliche Betrachtung der Figuren zur Distanzierung des Zuschauers. Erst zum Schluss spielen Gefühle plötzlich eine Rolle und das Schicksal des Maulwurfs soll mir dann wohl Leid tun. Das hat nicht funktioniert und damit auch nicht der Knackpunkt des Filmschlusses.

    7/10

  6. #6
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    Muss euch - sehr zu meiner eigenen Überraschung (und Enttäuschung) leider recht geben. "Dame König As Spion" war sicher nicht das Highlight, dass ich mir erhofft hatte. Zwar angenehm altmodisch und stilsicher, war er selbst mir, der mit langsameren und ruhigeren Filmen sonst kein Problem hat, dann doch etwas zu unspektakulär. Teilweise litt der Film meines Erachtens auch darunter, einige Dinge unbedingt anders umsetzen zu müssen als man das gewohnt ist (siehe die letztendliche, fast beiläufige Aufklärung der Identität des Maulwurfs). Schlecht war er trotzdem nicht, wobei ich vor allem die schauspielerischen Leistungen als sehr stark empfunden habe. Gut auch die zeitlichen Sprünge, welche immer wieder die Aufmerksamkeit des Zuschauers gefordert haben. Aber alles in allem war mir das einfach nicht spannend genug, und rückwirkend betrachtet doch auch irgendwie banal.
    Schwanke noch zwischen 6 und 7 Feuerzeugen...
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