Ich fand die Episode ebenfalls etwas spannender als die letzten. OK, es gab einige dämliche Charakterentscheidungen, aber das war noch im erträglichen Rahmen. Ist im echten Leben ja auch nicht anders. Oder erklärt ihr euch Vorfälle wie z.B. die durch das Anzünden von Plastikrohren verursachte Massenkarambolage auf der A57 durch ein schlecht geschriebenes Drehbuch? Auch Loris Verhalten könnte man logisch erklären: Hormone!
Insgesamt hatte ich jedenfalls den Eindruck, dass die Dialoge diesmal etwas besser auf den Punkt gebracht waren. Ich fand einiges von dem, was in der Bar gesagt wurde, sogar ziemlich interessant und bereichernd für die weitere Charakterentwicklung. Gerade der Hershel-Darsteller hat hier seine bisher beste Leistung abgeliefert. In den vorherigen Episoden wirkte sein Schauspielstil auf mich meistens recht einsetig und farblos. Letztlich ist es aber so wie tubbacco in seinem Fazit schon feststellte: Solange die Einschaltquoten derartig hoch sind, gibt es für die "Walking Dead"-Macher keinen Grund für einen Kurswechsel. Das Publikum bekommt also letztlich genau das, was es verdient. Auch wir schalten ja trotzdem immer wieder ein, obwohl uns diese Serie angeblich so schrecklich langweilt...
Ich vergebe 3 von 5 abgerissenen Armen.







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