Ja, auch ich hab das beim ersten Anschauen nicht sofort bemerkt.Colonel Quaritchs Gesicht wirkt in "Avatar" ja doch deutlich zerfurchter und ausgelaugter. Dass Stephen Lang nun in einer Serienhauptrolle zu sehen ist, halte ich bisher für eine der vielversprechendsten Qualitäten von "Terra Nova".
Irgendwie scheinen die "Terra Nova"-Macher von ihren Dinos selbst nicht so ganz überzeugt zu sein. Im Trailer sieht man die Viecher entweder nur für einen Sekundenbruchteil oder in einer verwackelten schnellen Aufnahme. Dabei wären ja gerade coole CGI-Dinos ein gutes Promo-Argument, dass man im Trailer zeigen sollte... wenn sie denn auch wirklich cool wären.Ich sehe mal wieder, wie toll die Effekte bei Jurassic Park doch eigentlich waren und noch sind.
"Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"
Die Effekte sind v.A. deshalb so gut weil Spielberg wann immer möglich auf CGI verzichtet hat zugunsten animatronischer Tricks - in Nahaufnahmen sehen diese Modelle vermutlich auch Heute noch realistischer aus als Computeranimationen.
Das halte ich aber nicht entscheidend für den Erfolg von Terra Nova - denn kinoreife Effekte boten vergleichbare und erfolgreiche Serien wie Primeval oder LOST ja auch nicht.
Wichtiger dürfte es eher sein eine anspruchsvolle Dramageschichte zu erzählen die weder zum einschlafen langsam dahinschleicht (wie LOST) noch in billigen unzusammenhängenden Actionepisoden erstickt wird.
Ich finde, der Vergleich mit "LOST" und "Primeval" passt nicht ganz. "LOST" war nicht effektlastig und stellte eher die Mischung aus Charakterdrama und Rätsel-Mystery in den Vordergrund. CGI-Effekte kamen dabei nur selten vor. "Primeval" wiederum ist eine britische Serie und da ist die Erwartungshaltung an die Ausstattung meistens niedriger als bei US-Formaten. "Terra Nova" scheint Action und Effektspektakel als Schwerpunkt zu haben. Also muss es auch genau in diesen Bereichen überzeugen können.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es in "Terra Nova" keine anspruchsvolle Dramageschichte geben wird und dass die Zielgruppe, an die sich diese Serie richtet, sowas auch gar nicht sehen will.Wichtiger dürfte es eher sein eine anspruchsvolle Dramageschichte zu erzählen die weder zum einschlafen langsam dahinschleicht (wie LOST) noch in billigen unzusammenhängenden Actionepisoden erstickt wird.
"Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"
Ich befürchte auch dass wir für anspruchsvollere Kost eher auf Jamie Bamber's Earth 2-Verschnitt "Outcasts" setzen müssen.
Wenn man bei "Terra Nova" wirklich auf die Effekthascherei setzt wird die Serie aber auch ziemlich teuer - da müssen dann schon 10+ mio Zuschauer einschalten, sonst wird das Ganze ganz schnell wieder abgesetzt. Auch das SFX-sparsame Lost war durch den hochwertigen Drehort und das große Charakterensemble sehr teuer.
Oder auch nicht:
Outcasts - Scifi-Drama-Serie [BBC]
Wer im Phantastik-Genre auf wirklich anspruchsvolle Kost wartet, brauchte schon immer viel Geduld. Ich kann da von den aktuelleren Serien z.B. die BBC-Version von "Being Human" empfehlen. Ist vor einigen Wochen in die 3. Staffel gestartet und wird wahrscheinlich nicht abrupt abgesetzt. Bei "Terra Nova" bin ich mir da nicht so sicher.Hat Spielberg es eigentlich schon mal geschafft, eine langlebige Serie zu produzieren?
Na, wenn schon Spielberg seine Finger im Spiel hat, muss doch zumindest das Budget stimmen.Wenn man bei "Terra Nova" wirklich auf die Effekthascherei setzt wird die Serie aber auch ziemlich teuer - da müssen dann schon 10+ mio Zuschauer einschalten, sonst wird das Ganze ganz schnell wieder abgesetzt. Auch das SFX-sparsame Lost war durch den hochwertigen Drehort und das große Charakterensemble sehr teuer.![]()
"Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"
Das Problem von Fantastik ist wohl dass diese Serien ein größeres Budget verschlingen - außer man produziert sie bewusst billig (Babylon 5) oder in Mini-Staffeln (BBC). Dieses Budget lässt sich nur durch Mainstreamkost und Einzelepisoden kompensieren die viele Millionen Zuschauer auf den großen Networks anziehen, oder eben bei einem Pay TV Sender wie HBO der ein anspruchsvolles zahlendes Publikum hat.
Ich kann mich allerdings nach Carnivale an keine nahmhafte HBO-Serie mit Fantastikelementen erinnern, Science Fiction sowieso nicht.
Die Outcasts-Episoden habe ich noch nicht gesehen. Die bisherigen Meldungen erinnern etwas an die Produktionsprobleme die auch Earth 2 damals hatte.
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