Mir hat "John Carter" Spaß gemacht. Dieses "Disney-Kinderkram"-Gelaber hab ich im Internet schon öfter gelesen. Mal wieder ein lustiges Beispiel für virtuelle Scharmintelligenz.Würde das Logo eines anderen Filmstudios im Trailer erscheinen, wären die Reaktionen wahrscheinlich weniger in diese Richtung gegangen. Es sind jedenfalls genügend derbe und düstere Szenen enthalten, um auch ein erwachsenes Publikum zu befriedigen. Letztlich bietet "John Carter" nicht mehr Kinderkram als z.B. "Star Wars" oder "Indiana Jones". Und in Sachen Anspruch wird er von aktuellen Blockbustern wie dem belanglosen "Underworld Awakening" definitiv unterboten.
"John Carter" ist sicherlich weit davon entfernt, ein Meisterwerk zu sein. Man bekommt aber einen solide gemachten SF-Fantasy-Mix, der sein Publikum auf eine unterhaltsame Reise in eine andere Welt mitnimmt. Der Film wirkt dabei oftmals wunderbar altmodisch und versucht nicht, seine klassischen Wurzeln zu verleugnen. Ich würde gern mehr davon sehen und hoffe, dass es einen zweiten Teil gibt.
Für "John Carter" vergebe ich 7 von 10 Thark-Eiern.
"Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"
Ich habe im Internet noch nichts von dem Film gehoert und auch das Disney Logo nicht allzu prominent wahrgenommen.
Das einzige was ich grob damit in Verbindung bringe ist das es vielleicht auf dem Mars spielen soll? Oder war das ein anderer Film?
Der Eindruck ist auch mehr davon gepraegt das im Trailer ein halbnackter Kerl herumhuepft und da Elephanten Zeugs sind. Ein bisschen wie 20.000 BC wo auch ein halbnackter Kerl mit riesigen Viechern umherhupfte oder Skorpion King.
Irgendwie fehlt mir da ein Spannungspunkt. (der Konflikt)
Bei den Spielen von Panem sehe ich den eher. Obwohl der vermutlich noch kinderfreundlicher ist.. (und auch von Disney?)
Der Film basiert auf einer klassischen Vorlage, die Anfang des letzten Jahrhunderts entstanden ist. Da finde ich es nur konsequent, dass man auch die Darstellung der Charaktere nicht zu sehr pseudo-modernisiert hat. Die Helden von damals waren eben oft kräftige Burschen, die ihre Abenteuer oberkörperfrei bestritten haben. Natürlich brauchen die Weicheier von heute immer irgendwelche aufgepimpten Superanzüge oder alberne Latexklamotten wie die Emos in "Underworld".Ich hab jedenfalls kein Problem mit einem Kostümdesign, das eher an klassische B-Movies angelehnt ist, solange es zum Setting passt. Taylor Kitsch sieht zudem nicht aus wie eine aufgepumpte Actionfigur, sondern kommt in der Rolle ziemlich glaubwürdig und sympathisch rüber.
"Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"
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