Der Film ist mittlerweile auf Verleih und Kauf DVD/Blu Ray raus und es lohnt sich durchaus, 1-2 Euro dafür und in einen unterhaltsamen Abend zu investieren. "John Carter" kommt dabei wie eine Mischung aus Avatar, The Last Samurai und Flash Gordon daher - anders als die neuen Star Wars Filme versucht er nicht mehr zu sein, als die Big Budget Version eines witzig-trashigen Serials der 50er Jahre. John Carter macht nichts anders als viele ähnliche Action-Abenteuerfilme der letzten Jahre und damit wenig verkehrt. Der Film bietet zwei Stunden spaßige Unterhaltung und im Anschluss hat man ihn auch schon wieder vergessen.

Schade nur dass aufgrund der fehlenden Stars und der katastrophalen Marketingkampagne die Einnahmen so gering waren dass es vermutlich keine Fortsetzung geben wird, insbesondere angesichts wesentlich schlechterer Serienerfolge wie Pirates oder Transformers die immer weiter fortgesetzt werden weil auch noch der letzte Mist 1 Mrd Dollar einspielt. Dabei lief John Carter international gar nicht so schlecht, aber überzeugen muss jeder Big Budget Film weiterhin in den USA.

Ich vergebe 7 von 10 Sternen.

der überaus lasche Hauptdarsteller
Ich habe eher das Problem dass er für mich immer Tim Riggins aus "Friday night lights" bleibt, der sympathische Loser. Er klingt sogar wie Tim Riggins, wenn er die Prinzessin mit "Yes, ma'am" anspricht. Da sein neuer Film "Battleship" allerdings genauso grandios gefloppt ist wie John Carter wird er vermutlich eh erstmal in Nebenrollen und kleineren Filmen abtauchen.