nur weil viele derartige erkenntnisse als übertreibung abtun, kann die industrie so erfolgreich manipulieren.
im grunde sind viele fakten über schädliche zusatzstoffe in der nahrung oder auch schaden, der durch die verarbeitung der nahrung entsteht, bereits seit jahren bekannt.

leider ist die ablehnung der bevölkerung, solche fakten anzuerkennen und sich im konsumverhalten danach zu orientieren irrsinnigerweise enorm groß.
die meisten leute wissen mehr über ihren pc als über den eigenen körper bzw. über das, was sie ihm zuführen.

wenn man mal überlegt, wieviele industrie-/ berufszweige aus den schäden, die mit diesen nahrungsmanipulationen erreicht werden, profit schlagen, ist der gedanke einer bewussten manipultaion doch ganz und gar nicht abwegig.

auf die frage, warum wir trotz der möglichkeit, uns ausführlich darüber zu informieren, unserem körper im alltag "unwissend" mehr schaden als gutes zufügen, kann wahrscheinlich keiner eine plausible antwort bieten.

nur nebenbei:
zu welchen konsequenzen es führen kann, wenn man tieren überreste ihrer artgenossen füttert, stellte bereits in der ersten hälfte des 20. jahrhunderts der antroposoph (menschen, die von hochgebildeten vertretern unserer zivilisation als spinner bezeichnet werden) rudolf steiner fest. trotzdem reagierte die masse der bevölkerung erst über 50 jahre später darauf -als eben diese konsequenzen bereits den nicht mehr zu verhindernden einzug in unsere gesundheit nahmen (---> bse).

insofern:
wer weiter die augen verschließen und der sieche entgegenpennen will, soll es gerne tun. aber wenn dann der schuh drückt, bitte nicht auf die bösen industriebosse usw. schimpfen. und schon gar nicht menschen, die das ganze problem ernst nehmen als übertreiber, faker, spinner oder whatever bestempeln.

noch mehr nebenbei:
ich bringe jetzt bald ein 12monatiges praktikum in einem wohnheim für behinderte menschen zuende. in der wohngruppe, in der ich überwiegend arbeite, wurde durch die initiative einer arbeitskollegin die idee ausprobiert, den heimbewohnern ausschließlich bio-kost zu verabreichen.
nachdem sich die kollegin über preise und angebot in den umliegenden bio-/naturkost-geschäften kundig machte, stellte sie monatlich bestellungen zusammen, die einerseits eine ausgewogene ernährung und andererseits das einhalten des budgets, welches uns für denn essenseinkauf verfügbar ist, gewährleisteten.

die idee hatte erfolg.
die bio-kost wurde ohne widerstand akzeptiert, aufgrund der schmeckbar höheren qualität sogar bevorzugt. außerdem ließ sich in dem jahr, in welchem diese idee konsequent durchgeführt wurde, ein verbessertes gesundheitsbild der heimbewohner feststellen:
oft vorkommende stoffwechselstörungen, probleme mit sodbrennen, immunschwächen usw. reduzierten sich bei den betroffenen spürbar.

tja, woran das wohl lag...