ob mans nun ernst nimmt und in die auswahl seiner lebensmittel-einkäufte einbezieht, bleibt dem konsumenten selbst überlassen.
zu jeder im eingangsbeitrag aufgeführten these wird man eine gegenthese finden.
ich denke, das leben und die bewusste erfahrung im umgang mit essen selbst zeigen dem, ders will, bereits einiges an schlussfolgerungen auf.

informationshalber ein paar daten zu zusatzstoffen in der lebensmittel-industrie:

http://www.apotheke-am-forum.de/apof_enu.htm

http://www.oph.rwth-aachen.de/ag/netzwerk/...n/enummern.html

http://www.oschi.surfbrett.de/gesundheit/Lebensm.htm

nicht jedes produkt, das mit natriumglutamat u.ä. versetzt ist, muss zwangsläufig nur in dieser form erhältlich sein.
es gibt genauso anbieter, die darauf verzichten. was nicht sofort einen mangel in qualität haltbarkeit oder einen höheren preis bedeutet.
warum trotzdem ein großteil der industrie auf solche stoffe setzt, kann ich nicht nachvollziehen.
mag sein, dass es bequemer ist, etwas künstliches im labor herzustellen, anstatt auf natürliche rohstoffe zurückzugreifen.

allerdings ist ein trendwandel feststellbar. mir fiel beispielsweise auf, dass namhafte marken aus dem lebensmittelbereich (sonnen-bassermann, frosta, iglo...) plötzlich immer natürlicher daherkommen und dies sogar mit entsprechenden werbekampagnen bzw. hinweisen auf der verpackung unterstreichen.
bleibt zu hoffen, dass dies nicht nur aus marketing-technischen gründen aufgebauschte halbwahrheiten sind, sondern der kunde wirklich bekommt, was ihm versprochen wird.