Zitat Zitat von Dr.BrainFister Beitrag anzeigen
Wenn der Thread hier "Neue Weltraum-SciFi-Filme" heißen würde, hättet ihr durchaus recht, aber es geht eben um SF- und Fantasy-Produktionen ohne Beschränkung auf ein bestimmtes Setting. Filme, wie von dir und Bade beschrieben, gibt es nicht oft - doch das ist nicht erst seit heute so. Oder könnt ihr eine Dekade nennen, in der jedes Jahr mehrere große Space Operas auf die Leinwand kamen? Wir hatten in den letzten Jahren ja auch nicht völlig darauf verzichten müssen. 2012 gibt's "Prometheus", 2011 gab es "Green Lantern" (nicht klassische SciFi, aber mit vielen Weltraumszenen), davor hatten wir "Moon" und "Space Battleship Yamato"... und dann fallen mir noch Streifen wie "Avatar - Aufbruch nach Pandora", "Star Trek XI", "Serenity", "Lockout", "Sunshine", "Pandorum", "Cargo", "Riddick I & II", "Babylon AD", "Casshern", "Solaris" usw. ein.

Ich befürchte, wenn es mehr von diesen Filmen gegeben hätte, würde inzwischen genauso rumgejammert wie bei den Comic-Verfilmungen: Overkill, keine frischen Ideen, nur noch Fließbandware... blablubber. Irgendwie gehört Nörgeln eben zum Dasein des (ab)gehobenen Filmfans dazu. So richtig schätzen können wir scheinbar eh nur die Dinge, die rar gesät sind. Von daher ist es vielleicht sogar ein Segen, dass nur relativ wenige Weltraum-SF-Produktionen rauskommen.
Was fehlt ist ein richtiges Weltraum-Epos. Vielleicht ja die Verfilmung von "Ender's Game", wobei der Regisseur ein no Name ist der bisher nur einen größeren Film gedreht hat - den legendären Comic-Klassiker "X-Men Origins: Wolverine", was nicht eben hoffnungsvoll stimmt. Dabei gäbe es in diesem Genre so viele tolle, epische Stoffe die sich verfilmen ließen. Ich denke da nur an "Hyperion" oder "Foundation", nicht zu vergessen der Dune-Reboot welcher leider wieder im Giftschränkchen verschwunden ist.

Zitat Zitat von Amujan Beitrag anzeigen
Natürlich ist mir bewusst, dass die Weltraum-Raumschiff-Art von Scifi schon immer rar (weil auch teuer) war, aber gerade mit den heutigen technischen Möglichkeiten, zu den heutigen Preisen würde ich mir einen großen Film in dem Setting wünschen.
So teuer muss es ja gar nicht sein, jeder Superheldenfilm kostet heute 200 Millionen Dollar und mehr, ein Scifi-Abenteuer wie "Serenity" wurde dagegen von Whedon für spottbillige 40 Millionen Dollar realisiert, was man dem Film aber auch nicht ansieht. Mit virtuellen Sets, frischen, neuen Schauspielern und Drehorten in Kanada oder Osteuropa lässt sich sicher Heute auch ein Scifi-Kracher für unter 100 Millionen realisieren.

Der nächste Riddick-Film hat übrigens ein Budget von nur 38 Millionen.