Ich hatte noch ne Freikarte für den Zoopalast und die Wahl zwischen X-Men und ... "Gooojillaaa!!!"... Also dacht ich mir... X-Men werd' ich mir prolly eh auf BR holen und nen Riesendino muss man auch auf ner Riesenleinwand sehen und ist die perfekte Vorbereitung auf "Jurassic P4rk"... World...
Was Godzilla betrifft, steck ich nicht so tief in der Materie drin. Hab zwar hin und wieder mal einen der japanischen Streifen gesehen und natürlich(?) die 90er Version, aber das wars dann auch. Also hab ich mich auf nen Streifen gefreut in dem ein Monster ne Stadt zertrampelt und vom Militär irgendwie in die Flucht geschlagen wird. But *mööööp*... Wir bekommen erstmal ne Familienstory aufgebrummt und sind dann (Malcolm *tzihi*) mittendrin in einer "Keiner glaubt dem verrückten Wissenschaftler, aber ihr werdet schon sehen was ihr davon habt"-Story. Ergo begleiten wir den ganzen Film lang Charaktere die sich verlieren und finden und hoffen und bangen, weil nur Riesen-Echsen gucken wär ja voll Doku und außerdem braucht der Zuschauer auch irgendeinen Random-Bezug zur den Geschehnissen usw.... Naja, im Grunde geht es aber darum, dass das Alphatierchen des Welt-Ordnungsamtes namens "Godzilla" mit dem Militär zusammenarbeitet (naja, oder zumindestens nicht -absichtlich- angreift) um 2 Paarungswillige Motu-Tierchen zu vernichten, denn Godzillas Meinung zur Geburtenkontrolle ist mit Nichten "Leben und Leben lassen", sondern eher "ICH bin die Natur die einen Weg findet" (Jurassic Park-ish...).
Ich hatte also einen No-Brainer-Kino-Actioner auf den neusten Stand der Technik erwartet und auch bekommen, aber ein No-Brainer mit einem lauten "rumfluchendem" Power-Godzilla, 2 komischen riesigen Bugs, die wohl keinen Bock mehr auf "Starship Troopers" hatten und einer düsteren "LOST"-artigen Athmosphäre, wie es sich für einen Monster-Film gehört.
Fazit:Klasse Film für sein Genre
7,5/10





Zitieren
Als Lesezeichen weiterleiten