Es gibt in der Kritikerschaft eine latente und aggressive Arroganz, die mir in kurzen Wortwechseln oder beiläufig mitgehörten Konversationen in/bei Pressevorführungen immer mal wieder auffällt. Auch nach Cloud Atlas hätte ich da zwei Exemplare hochheben und schütteln können, ob sie denn den selben Film gesehen hätten und über überhaupt keine Vorstellungskraft und Aufnahmefähigkeit für "magische Momente" oder irgendwann verlorenn haben. Solche sind gefühlt von der Art, die sich auf Dokumentationen aus nem malariaverseuchten Höllenloch oder einen runterholen. Wie real, wie dramatisch, wie wichtig.

Die schmeissen ihre humanistisch-philosophische Bildung mit Blochzitaten für jede Cocktailparty alles und jedem hinterher, können aber nichts einfach nur geniessen.