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Ich fand's gut. (4 Punkte)
Geht so. (3 Punkte)
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"Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"
Ist mir nicht aufgefallen.
Eher das man sehr viel weniger Sets hat. Das heißt eine etwas angesenkte Western Stadt und halt das Camp bzw. der Trainingsgrund.
Was die Überwucherung angeht fand ich die Staffel davor eigentlich doch besser.
Die aktuelle hat weniger ein Endzeit-Feeling als ein Western-Feeling. Spätesdens als Texas einreitet.
Größere Logiklöcher als beide zusammen. Zumindest in der ersten Staffel.
Ansonsten, hum, die Charaktere sind etwas erträglicher als bei Falling Skies.
Bietet diese Serie irgendwas, dass "Falling Skies" oder "Walking Dead" als weitere Vertreter des derzeit so gefragten Postapokalypse-Szenarios nicht bieten?
Ich dachte da jetzt eher an ein cooles Mad Max Szenario...mit Donnerkuppel, Master Blaster und Co.
"Zwei Mann gehen rein, ein Mann geht raus".
Ich habe ja ein leichtes Serien-Stockholm Syndrome. Das heißt ich höre selten Serien auf.
Bei Revolution hat sich das aber gerade tatsächlich mal bezahlt gemacht !!!
Die aktuelle Folge (Staffel 2, Episode 15) ist erstaunlicherweise einmal so richtig gut gelungen!
Darüberhinaus imho ziemlich unerwartet und mutig für die Serie. O_O;
Hat noch wer so weit durchgehalten?
^___^
@Brainy: Mochtest du die Folge auch oder eher nicht?
@Teylen
Ja, die Episode war eine der spaßigsten bisher. Fing zwar etwas lahm an, wurde dann aber immer besser und erreichte spätestens mit Charlies Auftritt (und ihrem "Abgang") ein Level an absurdem Humor wie ich ihn mir in "Revolution" öfter wünschen würde. Diese Episode hat bisher am deutlichsten gezeigt, dass nun Rockne S. O'Bannon im Showrunner-Sessel sitzt. Er hat sich da teilweise selbst zitiert und einige Ideen aus "Farscape" verwurstet (z.B. aus "Unrealized Reality"). Aber damit hab ich kein Problem, schließlich darf ein Konzept, das schon mal funktioniert hat, gern wiederverwendet werden, solange es mit genügend neuen Ideen angereichert wird. Episoden, die derart aus dem Rahmen fallen, find ich sowieso meistens sehr erfrischend. Auch in Serien wie "Fringe", "Akte X" oder "Buffy" ist sowas ja immer wieder vorgekommen und einige dieser Folgen gehören nach wie vor zu meinen Favoriten. Die einen nennen sowas "jumping the shark", für mich ist es aber das Salz in der Seriensuppe. Wäre also schön, wenn wir in der nächsten "Revolution"-Staffel wieder so eine durchgeknallte Episode bekommen (für meinen Geschmack darf's gern noch ein Stückchen durchgeknallter sein), falls die Serie denn verlängert wird.
"Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"
Nachdem ich gestern Abend die vorletzte Episode gesehen habe, finde ich's umso frustrierender, dass "Revolution" abgesetzt wurde. Die Handlung lässt sich innerhalb der einen verbleibenden Episode nicht mehr abschließen und die meisten Fragen und Charakterschicksale werden wahrscheinlich offen bleiben. Dabei wäre es durchaus möglich gewesen, die Serie zu einem halbwegs befriedigenden Ende zu führen, wenn die Autoren wenigstens schon vor Produktionsbeginn der zweiten Staffelhälfte über die Absetzung bescheid gewusst hätten. Insofern würde die 3. Staffel auch nicht unbedingt mehr als 12 Episoden brauchen, um die Geschichte abzuschließen.
In den letzten Monaten gab es immer wieder Gerüchte darüber, dass die Chancen für die Fortsetzung in Form einer verkürzten Staffel nicht schlecht stehen und ich hielt das eigentlich für die beste Variante. Die größte Schwäche von "Revolution" waren für mich zuletzt nämlich die sich ständig wiederholenden Handlungsmuster: irgendein Charakter wurde immer gefangen genommen oder ist in eine brenzlige Lage geraten, aus der er von seinen Mitstreitern befreit werden musste. Das war zwar mitunter ganz spaßig. nutzte sich aber irgendwann ab. Wäre die Handlung anstatt auf 22 nur auf um die 12 Episoden verteilt gewesen, hätte man dieses redundante Füllmaterial einfach rauskürzen und sich auf's Wesentliche beschränken können. In seinen besten Momenten ist "Revolution" seit der 2. Staffel nämlich eine der unterhaltsamsten Abenteuerserien, die ich bisher gesehen habe. Was vielleicht auch daran liegt, dass es heutzutage kaum noch Serien nach diesem Strickmuster gibt: eine Truppe sympathischer (Anti-)Helden zieht durch die Lande (oder durch den Weltraum) und stolpert dabei über kurzweilige Abenteuer, lernt schrullige Typen kennen, erkundet geheimnisvolle Plätze... Rockne S. O'Bannon hat dieses Konzept schon in "Farscape" gekonnt umgesetzt und bei "Revolution" hätte es mit besseren Produktionsbedingungen ebenso funktionieren können.
Es gibt jedenfalls wenige Serien, die es geschafft haben, von einer Staffel zur nächsten so viele Fehler zu beheben und sich derart zum Positiven zu wandeln. Trotz aller Schwächen, die "Revolution" nach wie vor hat, konnten die größten Nervfaktoren der 1. Staffel abgestellt werden. Das hätte ich nach dem Start der Serie Ende 2012 nicht für möglich gehalten. Eins der besten Beispiele dafür ist wohl Charlie: aus einem der nervigsten TV-Charaktere, die ich bis dahin gesehen hatte, wurde ein sympathisches Badass-Chick, das nicht nur ziemlich sexy sein, sondern auch ordentlich eins auf die Mütze geben kann. Aber vor allem die starke Chemie zwischen Miles und Monroe konnte mich immer wieder begeistern. Es kommt selten genug vor, dass eine Serie uns Charaktere präsentiert, die so gut zusammenpassen. Jedes Mal wenn die beiden in einer Szene sind, steigt das Humor- und Coolness-Level um ein Vielfaches. Gerade David Lyons ist hier auch wieder ein gutes Beispiel für den positiven Wandel der Serie: War sein Monroe in der 1. Staffel noch ein alberner Möchtegern-Bösewicht, wirkt er nun wie eine der coolsten Säue in der aktuellen Fernsehlandschaft. Davon hätte ich gern mehr gesehen.
Die Hoffnung auf eine Fortsetzung ist noch nicht ganz begraben. Jon Favreau (Co-Executive Producer von "Revolution") hat vor wenigen Tagen in einem Interview davon gesprochen, dass momentan nach Möglichkeiten gesucht wird, die Serie in anderer Form (neuer Sender, digitaler Anbieter, Film etc.) weiterzuführen: Jon Favreau AMA: Jungle Book, Marvel, Star Wars, Revolution & Chef
Ich hoffe da am ehesten auf Netflix. Die haben ja schon "The Killing" und "Nikita" eine verkürzte finale Staffel spendiert, weil sie einfach wissen, dass sich abgeschlossene Serien bei der Streaming-Kundschaft besser verkaufen lassen als abgesetzte mit offenem Ende.
In diesem Sinne:![]()
"Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"
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