Also, gehen wir's wieder an.

Punkt zwei:
Ich habe nie behauptet, dass die Soldaten des deutschen Kaiserreiches (damit hat es ja begonnen) die Herero gehasst haben. Verachtet, wahrscheinlich.
Ich glaube, dass sich der Charakter eines Menschen in der Kindheit bildet.
Wenn Du als Kind schon hörst, diene Deinem Kaiser. Gehorche. Stelle keine Fragen. So wird dies zu Deinen markanten Charakterzügen. Du bist dann eben gehorsam, stellst keine Fragen und Dein Kaiser ist der Größte. Du hast es ja nie anders gehört. Wenn dies keine Manipulation durch den "Zeitgeist" ist, was dann? Diese Menschen hatten nie eine Wahl, sie hatten noch nicht das demokratische Verständnis wie wir. Wir, die wir alles hinterfragen und eigentlich nur Glück hatten.

Punkt drei:
Natürlich, gilt dies nicht für die gesamte Bevölkerung. Es sollte wohl mehr die vorherrschende Strömung andeuten.
Was die Diskussion wegen der Entschädigung angeht, Ihr habt diskutiert. In den USA ist man noch meilenweit davon entfernt kollektiv zu seiner Vergangenheit zu stehen.
Nehmen wir diesen ganzen Rummel um Alamo. Die US-Amerikaner feiern dies als Befreiung. Im Grunde war es Landraub. Denn das Gebiet gehörte Mexiko (siehe mein erstes Posting).
Verstehst Du, was ich meine? Ihr steht in der Mehrheit zu dem Geschehenen.

Punkt vier:
Wenn ich meine Stimme jemanden gebe, damit er für mich meinen politischen Willen durchsetzen soll, so ist da ein Stolperstein mehr. Ein Glied mehr in der Kette, welches den Satz "Vom Volk für das Volk" gefährdet. Je weniger Stufen zwischen dem Volk und den Politiker sind, um so besser funktioniert Demokratie.

Punkt fünf:
Eben, in Bayern.
Die Auswirkungen von Bush’s Korruptheit, wirkt sich allerdings auf die gesamte Welt aus. Die USA sind der Größte Luftverschmutzer dieses Planeten und der Südpol war bisher Tabu.

Punkt sechs:
Es ist sicherlich auch sehr stark meine persönliche und momentane Meinung über die USA. Ich verstehe einfach nicht, warum man die Welt unbedingt für Profit in ein Desaster manövrieren muss.

Punkt acht:
Ich glaube dennoch, wenn in den USA offen über Wahlbetrug gesprochen worden wäre, hätte man es mitbekommen. Das wäre doch der Skandal gewesen. Die ganze Welt wartet doch mit weit aufgerissenen Augen und händeringend auf das nächste Bäuerchen von Hill-Billy-Bush.