also in meinen augen ist die recherche sinnvoll - und spannend. manchmal aber auch frustrierend...
bei mir geht es um die suche nach verwandten meiner großmutter mütterlicherseits. mein großvater war zweimal verheiratet, die erste frau starb früh, und es sind kaum unterlagen vorhanden. es gab auch gerüchte, dass die ehe nicht besonders glücklich war... und leider lebt keiner mehr, der mir noch details dazu erzählen kann. ich habe schon mehrfach im landesarchiv berlin (meine oma ist berlinerin) angefragt, doch komme da im moment nicht weiter...

vor anderthalb jahren war ich im archiv des haupteinwohnermeldeamtes von berlin und habe da zwei stunden lang in den heiratsregistern von 1910 - 1914 herumgesucht... zum teil waren die einträge noch in sütterlin-schrift geschrieben, und das ist nicht ganz einfach zu lesen (ich konnte das als kind mal relativ gut, habe es aber nie mehr gebraucht seit dem).
bei der suche macht man manchmal lustige oder auch seltsame entdeckungen - und man trifft dabei auf die unterschiedlichsten menschen (die dame im archiv z. b. war supernett und hat mir auch noch geholfen bei der suche) bzw. hat interessante begegnungen.
also, ich finde, ahnenrecherche ist alles andere als trocken und uninteressant