Die Arbeit an Imperium 8 "Auf Leben und Tod" läuft auf Hochtouren. Das Manuskript steht derzeit bei knapp 60 % Fertigstellung. Daher hier eine kurze Leseprobe:
Lieutenant Colonel Amanda Carter war sehr froh, dass sie zu den Menschen gehörte, denen Vorbereitung nicht nur un-heimlich wichtig war, sondern die ohne ausgiebige Vorbe-reitung nicht mal einen Toilettengang absolvierten.
Die 2. Fremdenlegion gehörte zur Verteidigung von Mittel-europa. In Erwartung der bevorstehenden Invasion hatte Carter daran mitgeholfen, eine Art Frühwarnsystem aufzu-bauen. Es bestand zum überwiegenden Teil aus in regelmäßi-gen Abständen angebrachten seismischen Sensoren, die alle Aufschläge von Jackury-Nestern registrieren und in Echt-zeit an eine zentrale Kommandostelle übermitteln sollten. Dies war der einzige Grund, aus dem sich die Verteidiger am Boden von Anfang an im Vorteil befanden.
Als die Hinrady Admiral Gerbers Verteidigungslinie durch-brachen und anfingen Jackury-Nester über der Erde abzuwer-fen, wurden die Verteidiger zeitnah informiert, sodass sie sich sogleich daran machen konnten, die unliebsamen Gäste auszuräuchern.
Carter hing unter einem Gefechtstaxi. Ihr rechter Arm klammerte sich an einer Verstrebung und war arretiert, da-mit sie nicht versehentlich losließ. Das Taxi gehörte zu einem großen Verband, mit dem ihre zweite und dritte Ko-horte in den Schwarzwald geflogen wurde. Dort hatten die seismischen Sensoren mindestens zwei Aufschläge regis-triert. Einheiten der hastig ausgehobenen örtlichen Miliz waren ebenfalls auf dem Weg dorthin. Des weiteren noch Elemente der 111. Republikanischen Legion sowie der 34. KdS-Division.





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