Frag mich, was der Artikel soll...
Ohne Zigaretten und Alkohol stirbt man auch irgendwann mal.
Das Leben ist zu 100% tödlich (um mal einen dämlichen Spruch zu verwenden).
Die moralisierend-ordnungsstaatliche Stoßrichtung dieses Artikels passt mir gar nicht. "Wir sollen alle blos noch Tofu essen, Wasser trinken und Teletubbies schauen, und der große Bruder Staat schaut, dass alle schön brav sind" - ich denke so sähe das Paradies eines Spiegel-Reporters aus. Vielleicht wären solche Staatsfanatiker in Nordkorea besser aufgehoben, wenn ihnen so der Sinn nach Zucht und Ordnung steht. Zigaretten wirds da auch kaum geben.
Einschränkungen des Rauchens sind meiner Meinung nur dann gerechtfertigt, wenn der Raucher durch seine Sucht seine Mitmenschen gefährdet, in öffentlichen Räumen also.
Wie jetzt einer sein Leben beenden mag, ob mit Zigaretten oder ohne, soll jedem selbst überlassen bleiben. Ich hoffe, dass wir noch in einem halbwegs freien Land leben. Von Tabaksteuerhöhungen oder gar Verboten bin ich als Nichtraucher zwar nicht betroffen, lehne solche Maßnahmen aber aus Prinzip ab.
Wenn erstmal Zigaretten verboten sind, kommen vielleicht als Nächstes z.B. Romane dran.
Die Argumentation könnte so lauten: Das Lesen der kleinen Buchstaben fördert die Kurzsichtigkeit, ist also schlecht für die Volksgesundheit, und die Kosten für die Sehhilfen belasten die Kassen. Zudem ist ein volkswirtschaftlicher Nutzen des Konsums von Belletristik nicht nachweisbar.
Von einem solchen Verbot wäre ich betroffen. Damit es nicht zu so etwas kommt, bin ich gegen jegliche Beschränkungen von Freiheiten, die andere nicht unmittelbar schädigen.
Wehret den Anfängen...





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