Ich habe mit 16 angefangen zu rauchen, auf Klassenfahrt. Da haben wir uns dann echt die harten Teile reingebrannt. Ziemlich dämlich... aber in dem Alter macht man das wohl so. Von da an wurde ich Gelegenheitsraucher. Am Anfang habe ich mich durchgeschnorrt, weil ich keine Kohle hatte. Dann an der Uni hat irgendwie jeder geraucht. Ich auch, obwohl ich zu dem Zeitpunkt noch Leistungssport gemacht habe. Hatte damals eine wesentlich bessere Kondition als heute! Vor 3 Jahren habe ich von einem Tag auf den anderen aufgehört zu rauchen. Fand es gar nicht so schlimm. Gelegentlich habe ich noch Gelüste, und so ca. 1-2 pro Jahr werd ich schwach, aber dann wirklich nur für ein paar Kippen.

Ansonsten bin ich ja eher ein Antiraucher von der intoleranten Sorte. Ich HASSE es, wenn mir von überall her der Rauch ins Gesicht bläst. Ich kann kaum mehr in ne Kneipe gehen weil's mir am nächsten Tag scheisse geht von dem Qualm. Solange mich keiner einräuchert, bin ich aber tolerant. Was ich schon eklig finde, ist der Rauchgeruch in den Klamotten, der Wohnung, den Haaren! Meine Eltern haben's nie gerafft, das ich mal geraucht hab (bei meinen Geschwistern schon), daher glaub ich, dass ich nie ein typischer Raucher war.

Zu gegebenen Anlass gibts dann aber schon mal, sehr sehr sehr selten, eine nette Romeo y Julieta oder eine Camacho.

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