Herausragend.
Für mich als absoluter Aeryn Fan ist diese Folge natürlich ein hartes Stück Tobac.
Aber Claudia spielt auch wieder hervorragend.
Aeryn hat Qualen zu erleiden, muss mit Lug und Trug umgehen und dabei versuchen, ihren Glauben – nicht an eine höhere Macht, obwohl sie die am Anfang um Hilfe bittet, aber an Crichton aufrecht zu erhalten.
Ihre Bereitschaft, für ihr Kind alles zu geben, spricht nur für einen Charakterzug, den sie immer zeigt – absolute Liebe und Treue denen gegenüber, die sie liebt. Was bei einem Kind natürlich noch ausgeprägter ist. Und dann der Punkt, an dem sie bereit ist, alles dafür zu tun – auch John opfern. Zumindest augenscheinlich.
Dann auf der anderen Seite John, der alles daran setzt Aeryn zu retten und seinerseits dafür bereit ist alles zu tun.
Was in meinen Augen etwas zu weit ging. In der UR einfach zu töten war falsch, egal welchen höheren Zweck es gedient hat. Zumindest hatte John Skrupel und Scorp war derjenige, der initiativ gehandelt hat.
Aber das ist wieder die Veränderung Crichton's. Hätte er früher versucht, diese Geschichte auf gutem Wege zu verhindern, ist es ihm nun augenscheinlich zwar nicht egal, aber er nimmt die Konsequenzen in Kauf. Auch wenn sie für anderen Beteiligte den Tod bedeuten. Hat schon etwas mit Wahnsinn und Besessenheit zu tun.
Der Konflikt John’s als er Aeryn/Chiana – auch sehr beeindruckend von Claudia dargestellt – erschiessen soll, um an das Geheimnis zu kommen, war ein Pluspunkt. Leider wieder durch Scorpius zerstört.
Eine sehr emotionale Folge, die mich von der ersten bis zur letzten Sekunde gefesselt hat.