@Calhoun: Na, wer wird sich denn da gleich im Ton vergreifen?
Fakt ist doch wohl, daß die Produzenten nicht aus den Fehlern von Voyager gelernt haben. Bei Janeway & Co. waren die ersten drei Seasons wirklich ganz gut, die vierte und fünfte konnte man sich noch ansehen, aber die sechste und siebte haben zum Himmel gestunken.
Während das geniale Deep Space Nine mit epischen Erzählausmaßen, vielschichtigen Charakteren und überraschenden Wendungen (nach den zugegeben etwas schwachen ersten Seasons) bis zum Ende seine Form behielt, driftete Voyager immer mehr in die Einfallslosigkeit ab.
Charaktere wie aus dem Comicbuch, Stand-Alone-Stories, deren Ende man oft schon nach fünf Minuten erraten konnte, Möpse für die Pubertel und Action.
Die Dinge an denen sich Brannon Braga und Rick Berman immer wieder hochzogen, waren dreierlei: Sex, Zeitreisen und Borg. (Und in den helleren Momenten vielleicht auch der Holodoc.)
Jetzt kommt Enterprise daher (und bevor geschrien wird: ja, ich habe die Serie gesehen), mit Comicbuch-Charakteren, Stand-Alone-Stories, deren Ende man oft schon nach fünf Minuten erraten kann, Möpsen für Pubertel, Action, Sex, Zeitreisen und Borg. Kommt Euch das irgendwie bekannt vor?
Auch bei Enterprise ist der Doc der beste Charakter (und John Billingsley der beste Schauspieler), nur wurde er mittlerweile leider von T'Pols Brüsten in den Hintergrund gedrängt.
Mein Vorschlag: Setzt Braga und Berman vor die Tür (die Jungs haben ja sogar Nemesis in den Sand gesetzt), holt ein vernünftiges Autorenteam und laßt sie bei Enterprise retten, was zu retten ist. Denn die Prämisse ist perfekt, nur an der Ausführung krankt es.
PS: Gehört schreibt man nur mit einem 'h'.





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