Nö, PAUSE MACHEN !
ST für die nächsten 10 Jahren auf's Eis legen !
Danach kann man sich Gedanken machen.
500 oder 1000 Jahre in der Zukunft von TNG ausgehn
Andromeda-Umgebung
Geheimagenten-Serie
Serie über die Laufbahn einer Person
Kadettenausbildungsserie
Zeitagenten, die die Zeit überwachen
Serie über die Bodentruppen der Föderation
Was anderes...
Nö, PAUSE MACHEN !
ST für die nächsten 10 Jahren auf's Eis legen !
Danach kann man sich Gedanken machen.
"Words have meaning and names have power. The universe begun with a word, you know. But which came first: the word or the thought behind the word? You can't create language without thought .. and you can't conceive a thought without language. So which created the other and, thus, created the universe?"
Also das fadeste überhaupt meiner Meinung nach wär so eine Serie a paar hundert Jahre in der Zukunft.. Spacigere Uniformen, Spacigere Special Effects, ein neuer, spacigerer "Tasten-Piepser", vielleicht kewle Kommunikatoren. Das Problem, mit dem Startrek irgendwie schon seit Voyager kämpft, wird so nicht gelöst, nämlich dass den ganzen Story Schreibern einfach nichts mehr einfällt.
Schonmal die Enterprise Episoden mit TNG, TOS oder Kinofilmen verglichen? Gabs alles schon.
Ich hab nichts dagegen wenn die Serie optisch nicht viel neues bringt, wenn nur wieder so viel Leben und Witz in die Charaktere und die Story kommt wie zu TOS und TNG und teilweise auch noch sehr gut zu DS9 Zeiten. Die Szenerie der Voyager (Delta Quadrant etc) war auch noch recht gut, daraus is aber schon nichts mehr gemacht worden IMO.
Irgendwann
und irgendworin
steckt wo was drin
und sagt:
Servas,
i bin da Sinn
irgendworin
und irgendwann
aber dann...
(Josef Hader)









Naja, Paramount hat wahrscheinlich etwas dagegen, wenn eine ihrer "cash cows" auf Eis gelegt wird ... aber an sich würde diese Atempause der Kreativität einiger Leute sicherlich ganz gut tun.
Auf den ersten Blick mag meine nun folgende Idee DS9 ähneln, aber ich glaube, daß dieser Plot Potential für mehr hat:
Ein Planet aus dem Gamma-Quadranten streckt die Fühler in Richtung Föderation aus, möchte vielleicht sogar beitreten. Die Föderation will sich die Chance, in diesem Quadranten ein Bein an Deck zu bekommen, nicht entgehen lassen - sie schickt ein (oder mehrere) Schiff(e), an Bord Diplomaten, Wissenschaftler, Techniker, um den Planeten zu begutachten.
Ausgehend von diesem Punkt könnte man die Geschichten (ob durchgehende Handlung oder Einzelepisoden-Konzept) weiterentwickeln: Schiffe der Föderation/Sternenflotte könnte gemeinsam mit dem Beitrittskandidaten Erkundungsflüge/Manöver im neuen Gebiet durchführen, man könnte den Diplomaten bei ihrer Arbeit am Verhandlungstisch zuschauen, man könnte den Technikern beim Austausch und Vergleich ihrer Technologien beiwohnen.
Die Grundprinzipien der Föderation (und somit von ST) könnte hier wieder einmal im Wettbewerb mit einer anderen Kultur stehen: Vielleicht haben die Techniker des fremden Planeten Dinge entwickelt, an welche die Föderationstechniker noch nicht einmal gedacht haben (oder denken durften), die Diplomaten stehen ethischen Gegensätzen gegenüber, die salomonisch gelöst werden müssen ... Mischen wir hier noch störende Einflüsse von außen und innen ein (Regierungen anderer Planeten bzw. Fraktionen im eigenen Lager, die diesem Bündnis nicht wohlgesonnen gegenüberstehen), und bedenken wir, daß der Gamma-Quadrant noch nicht übermäßig erforscht ist, lässt sich doch viel daraus entwickeln bzw. darin entdecken. Oder bewege ich mich hier wieder auf altbekanntem Terrain? Sehe ich die Ähnlichkeiten zu anderen Serien bzw. direkten Vorgängern nicht?
Und wenn die Autoren jetzt noch einen Blick darauf werfen, was heutzutage in der Wissenschaft schon alles möglich ist, in den Kinderschuhen steckt oder angedacht wird, wie moderne Konflikte (zwischen Kulturen oder Nationen) strukturiert sind, wäre das dann nicht ein guter Ansatz?
Aber sicherlich hat meine Idee irgendeinen Pferdefuß, den man mir um die Ohren hauen wird ...
Das mit dem Pferdefuss überlasse ich Anderen…![]()
Also mir gefällt Deine Idee. Wie Du aber bereits bemerkt hast, sind die Parallelen zu DS9 jedoch etwas zu offensichtlich. Würde mich im Prinzip nicht stören, da DS9 schließlich eine gute Serie ist. Nur bin ich mir nicht sicher, ob eine Expansion der Föderation in den Gammaquadranten nicht unweigerlich in einem neuen Krieg enden wird. Ich bin mir sicher, dass die Gründer nicht tatenlos zusehen werden (bzw können) wie ihr Feind in ihren Raum eindringt… Krieg muss nicht unbedingt wieder sein! Es reicht, sollten die Einschaltquoten bescheiden ausfallen, wenn die Autoren dann auf diesen alten Quotenfänger zurückgreifen.
Was ich noch anmerken wollte ist die Outerlimits-Idee von Proton: Die finde ich eigentlich echt klasse, nur wird es vermutlich schwer, dieses Prinzip im ST-Universum umzusetzen. Jedoch könnte man vielen verschiedenen Autoren in einer Serie eine Chance geben ohne dass sich diese auf den Füßen rumtrampeln.Eine Serie die so aufgebaut ist wie "Outer Limits", ohne feste Schauspieler... immer an einen anderen Platz, mal bei der UFP, dann mal bei den Romulanern...usw
(Irgendwie glaube ich jedoch, dass es zu teuer wird
Ich persönlich fände eine Serie klasse in welcher man etwas mehr über die Romulaner erfahren könnte. Z.B. in dem man die Dissidentenbewegung von Spock in die Geschichte einbezieht. Das würde auf eine Geheimdienststory herauslaufen in der man vielleicht auch mehr über Sektion 31 (war glaube ich) erfahren könnte…
(\_/)
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Einen weiteren offenen Krieg hatte ich in "meinem" Plot nicht vorgesehen, der Konflikt in DS9 war schließlich gigantisch genug; vielleicht ab und zu einmal ein paar Scharmützel mit den "lieben Nachbarn" oder Piraten, die testen wollen, wie stark die neue Macht/das neue Bündnis im Quadranten ist. Auseinandersetzungen sollten eher diplomatisch ausgetragen werden (sozusagen eine Verlegung der heutigen UN-Geschehnisse in die Zukunft). Die SF-Schiffe befinden sich lt. Auftrag auf Erkundungs- und diplomatischer Mission.
Parallelen zu DS9 sind nur indirekt vorhanden ... ein technisch sich auf gleicher Ebene mit der Föderation befindlicher Planet (nicht der noch frische Kriegsschauplatz Bajor) will sich der Föderation anschliessen (das Thema wurde in DS9 m.E. nur oberflächlich gestreift); es gibt keine Raumstation (zumindest keine, welche die Föderation übernimmt), Religion könnte/wird nur eines der möglichen Probleme auf dem Weg zum Beitritt sein. Rückgriffe auf die altbekannten Rassen aus dem Alpha-Quadranten ist natürlich möglich (Ferengi, die im Windschatten der Föderation auf der Suche nach sicherem Profit sind; Romulaner, die versuchen, auch hier heimlich ihre Finger ins Spiel zu bekommen); vielleicht taucht auch die Enterprise auf, die ja ein Erkundungsschiff ist (okay, unwahrscheinlich).
Meinst Du wirklich, die Gründer würden sich auf einen zweiten Krieg mit der Föderation einlassen? Sie würden sicherlich versuchen, im Hintergrund die Strippen zu ihren Gunsten zu ziehen, aber eine weitere Materialschlacht werden sie sich wohl nicht erlauben.
Du hast ganz Recht wenn Du vermutest, dass es anfangs zu kleineren Scharmützel kommt. Aber ich bin mir ziemlich sicher, so wie wir die Gründer in DS9 kennen gelernt haben, werden die niemals dulden, dass Solets in Ihrem Quadranten „fischen gehen“. Jedoch wäre da die Kreativität der Autoren gefragt, einen großen offenen Krieg in dieser Story zu vermeiden.
Zu Deiner Frage ob die Gründer wirklich so blöd sind, sich nach so kurzer Zeit auf eine 2. Materialschlacht mit der Föderation + Alliierte einzulassen ist mir spontan eingefallen, dass es in jüngster Vergangenheit genug Bsp. gibt für solchen Schwachsinn – Deutschland ist da meiner Meinung nach leider das Beste…
Sollte es zu diesem Krieg kommen, hätten diesmal die Födis die logistischen und somit die taktischen Problem auf Ihrer Seite. Auch wäre die Story dann exakt deckungsgleich mit der von DS9 – es ist also zwingend notwenig für Deinen Vorschlag, dass die Autoren auf den zweiten Quadranten Krieg verzichten.
(\_/)
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Daß die Gründer über die Einmischung der Föderation nicht erfreut sein und opponieren werden, ist mir klar; nur bin ich mir sicher, daß sie aus den Fehlern des ersten Krieges gelernt haben bzw. durch die Verluste noch so geschwächt sind, daß sie eine offene Konfrontation vermeiden werden. Sie mögen zwar ideologisch verbohrt sein, aber nicht dämlich ... wie z.B. besagte Heeresleitung aus Deinem Beispiel.
Sie hätten doch genügend andere Mittel - mit ihrer verbliebenen Militärmacht wären Blockaden möglich, sie könnten Embargen verhängen (das Dominion muss ja auch eine Handelsmacht hinter sich haben), und Infiltration des Feindes ist für sie kein unbekanntes Mittel (siehe DS9).
Von Deckungsgleichheit der Geschichten im Falle eines Krieges (den die Drehbuchautoren verhindern mögen) zu sprechen, halte ich für unangebracht; zwar ist die militärische Position ähnlich, aber die Beweggründe sind unterschiedlich, ebenso die strategischen Möglichkeiten, die der Föderation zur Verfügung ständen.
Geschichten von Erkundung und Forschung im Stile von TNG, kombiniert mit Geschichten aus der Welt von Diplomatie und Geheimdiensten, alles unter der Maxime der Gewaltvermeidung - darauf will ich hinaus. Ein einfacher Handlungsbogen, der die Serie überspannt (die Annäherung des Planeten an die Föderation), darunter ein- und mehrteilige Geschichten der o.g. Themenbereiche.
jetzt ist mir eben eingefallen warum mir das so bekannt vorkam:Originally posted by Lars@09.08.2004, 10:48
Geschichten von Erkundung und Forschung im Stile von TNG, kombiniert mit Geschichten aus der Welt von Diplomatie und Geheimdiensten, alles unter der Maxime der Gewaltvermeidung - darauf will ich hinaus. Ein einfacher Handlungsbogen, der die Serie überspannt (die Annäherung des Planeten an die Föderation), darunter ein- und mehrteilige Geschichten der o.g. Themenbereiche.
Andromeda
was mich persönlich nicht stören würde. Je mehr ich über Deinen Vorschlag nachdenke, desto besser gefällt er mir.
Hast Du Dich schon als Schreiberling beworben *g* ?
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Andromeda? Roddenberrys Zweit-Universum? Ehrlich, das kenne ich nur dem Namen nach. Aber daß ich die selbe Idee wie einst Roddenberry hatte ...
Ich mich als Schreiberling bewerben? Vergiß es ... unter dem Posten des ausführenden Produzenten würde ich gar nicht erst anfangen, weiter über die Geschichte nachzudenken. Mein Markenzeichen wäre dann das abgenutzte technische Manual von ST, mit dem ich unfähige Drehbuchautoren zum Studio herausprügele.![]()
Wieso macht man nicht einfach einen Sprung zu etwas das man schon kennt?
zB die Enterprise G im Kampf gegen dieses sich ausbreitende... Ding, wie man in der 3. ENT Staffel gesehen hat, als Archer nen Abstecher in die Zukunft gemacht hat.
Ich fand vor allem das Schiffmodell interessant...![]()
Auch wenn ihr mich jetzt alle schlagen werdet, aber ich glaube, dass es dem Star Trek Franchise mal gut tun würde eine ausgedehnte kreative Pause von circa 5 bis 10 Jahren einzulegen. Bitte versteht mich nicht falsch, ich bin ein großer Fan von STTNG und STDSN. Ich habe alle Staffelboxen und überlege mir zur Zeit ernsthaft, ob ich mir STTOS holen werde.
Es ist nur so, dass ich im Moment von Star Trek etwas übersättigt bin. Und außerdem finde ich, dass weder STVOY noch ENT (beides habe ich allerdings nur zum Teil gesehen) mit der Qualität der "älteren" Serien mithalten kann.
@ Haplo
das Schlimme ist ja, dass Du leider Recht hast und selbst eingefleischte Trakker diesen Vorschlag bereits äußerten… Glaubst Du, sollte die „Kreative Pause“ bei ST Einzug halten, ST jemals wieder belebt wird. Ja, ich weiss, das hat ST bereits einmal geschafft. Da hatte auch der Gute alte G.R. das Ruder in der Hand… Aber so wie es mom. läuft bin ich mir da nicht so sicher…*eigentlich ist das alles zum Heulen*
![]()
(\_/)
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@Slash
So wie ich die Sache im Moment sehe, gibt es 2 Möglichkeiten für das Franchise:
(1) Die Cash-Cow Star Trek wird so lange noch "gemolken", bis selbst die eingefleischten Trekkies Star Trek nicht mehr sehen können. Ob es Star Trek dann noch einmal schafft hoch zu kommen ist allerdings sehr fraglich.
(2) Man legt eine kreative Pause ein, lässt sich einige Jahre Zeit und produziert dann, wenn die Zeichen günstig stehen (ermittelt durch Umfragen etc.), eine neue Serie und/oder einen neuen Film.
Garantien gibt es natürlich nicht, aber ich bin überzeugt, dass (2) sehr gute Chancen hat Star Trek auf Dauer beliebt zu halten.
Das Problem ist, dass in 10 Jahren niemand mehr eine Star Trek Serie haben will, egal wie genial das Konzept auch sein mag. Nicht deswegen, weil Star Trek an sich nicht mehr gefragt wäre, sondern weil die Sender keine teuren Dramaserien mehr haben wollen und ihr Programm inzwischen zu 100% auf Fake-"Reality"-Formate umgestellt haben.
Also lieber melken, solange es geht, es hat eh bald ein Ende...
Man kann Star Trek nicht einfach abschalten. Die Pause zwischen TOS und TNG wurde mit den Kinofilmen gefüllt, dass müßte jetzt auch wieder passieren, damit Star Trek nicht völlig aus dem Bewußtsein der Leute verschwindet. Der Erfolg von TNG beruht meiner Meinung nach vor allem darauf, dass die Leute nach den Kinofilmen mehr Star Trek sehen wollten. Das Publikum war reif für eine neue Serie.
Leider hat man die Leute damit überfrachtet danach. Der finanzielle Erfolg von TNG hat den Weg für DS9 geebnet, das gezeigt hat, dass Star Trek mehr sein kann als Einzelstorys um ein Raumschiff, dass sich in jeder Folge mit den Aliens der Woche herumschlagen muss. Am Klügsten wäre es wohl gewesen, nach DS9 Star Trek wieder aus dem TV zu nehmen und im Kino weiterzuführen um dann nach ein paar Jahren Voyager zu bringen.
Voyager ist für mich soetwas wie ein verbessertes TNG. Wirklich neue Gebiete, ganz fremde Aliens, besser ausgearbeitete Chars und eine modernere Optik. Aber durch die zeitliche Nähe an TNG und im Schatten von DS9 konnte die Serie einfach nicht ihr volles Erfolgs-Potential ausschöpfen. Dass damit die Grundlage für ENT denkbar schlecht war, kann man sich denken. Vielleicht wäre es wirklich das beste, das Franchise jetzt bis zum Erbrechen auszuschöpfen und dann einen finalen Cut zu machen. Star Trek ist auch langsam an einem Punkt angekommen, wo man alles erzählt hat, was zu Star Trek passt.
Whyme
I used to think it was awfull that life was so unfair. Then I thought wouldn't it be much worse if life were fair and all the terrible things that happen to us came because we deserve them? So now I take great comfort in the general hostility and unfairness of the universe.









Der finanzielle Erfolg von TNG hat den Weg für DS9 geebnet, das gezeigt hat, dass Star Trek mehr sein kann als Einzelstorys um ein Raumschiff, dass sich in jeder Folge mit den Aliens der Woche herumschlagen muss.Ich kann mir nicht vorstellen, daß das ST-Universum erzählerischen Raum nur für zwei oder drei Serien bietet - allerdings sollte entweder eine kreative Pause eingelegt werden, oder die "üblichen Verdächtigen", die sonst immer die Drehbücher schreiben, sollten komplett ausgetauscht werden; denn es sind m.E. eben diese Leute, die immer wieder dieselben Ideen zu Papier bringen, sodaß der Eindruck entsteht, die Idee "Star Trek" sei ausgelutscht.Star Trek ist auch langsam an einem Punkt angekommen, wo man alles erzählt hat, was zu Star Trek passt.
Vielleicht sollte man Autoren nehmen, die zwar im SF-Genre tätig sind, aber keine oder kaum Ahnung von ST haben, diesen dann TNG als Anschauungsmaterial geben (irgendeinen Anhaltspunkt müssen sie ja haben) und sagen: "Seht her, hier habt ihr ein Universum - überlegt euch 'mal ein paar schöne Plots". Sicherlich werden auch ein paar Geschichten darunter sein, die schon in ST erzählt wurden (gewisse Ideen scheinen wohl auf der Hand zu liegen), aber man kann ja aussortieren ...
@Nager
Irgendwann wird sich die Bevölkerung an diesem Kram auch sattgesehen haben, sodaß damit keine Quote mehr zu machen ist (siehe das Nachmittags-Talkshow-Sterben), ergo kein Profit. Und dann wird auch wieder die Stunde der anspruchsvolleren Serien kommen ... obwohl ich zugeben muss, daß wir uns momentan noch im tiefen Jammertal befinden.
Merke: Es geht immer schlimmer. Die Nachtmittagsshows wurden nur durch etwas noch übleres, unauthentischeres abgelöst. Wenn die Leute Fake-Talkshows, Fake-Gerichtsshows und ähnliches dann über haben, findet sich sicherlich etwas noch Sinnleereres. Irgendwann sitzen die Leute dann vor der Glotze und gucken sich 24h am Tag ein Standbild an, unterbrochen von Werbejingles - und sind glücklich. Das nennt man Erziehung.









Ich dachte bislang immer, ich wäre der Pessimist.
Eigentlich sollte gerade Dir die Kampagne zur Wiederbelebung von Farscape (als nur ein einziges Beispiel) bewiesen haben, daß es noch genügend Leute mit einer Gehirntätigkeit jenseits der Flatline gibt, die auch aktiv für besseres Fernsehen eintreten, und solange es diese Leute noch gibt, wird der Fernsehzuschauer eher abschalten, als sich das von Dir vorgestellte Szenario bieten zu lassen.
Aber geraten wir jetzt nicht ein bißchen aus dem Thema heraus?
Science Fiction hat mehr zu bieten als Star Trek bisher gezeigt hat.
Aber Star Trek ist halt nicht nur Science Fiktion. Es ist eine Analogie des Großwerdens Amerikas übertragen auf eine zukünftige Menschheit und eine Utopie in der gezeigt wird, wie man dabei moralisch richtig vorgeht. Innerhalb dieser beiden Prämissen hat Star Trek alles gezeigt, was man zeigen konnte.
1.) Der Weg in die neue Heimat (TOS, TNG, VOY, ENT)
2.) Das Heimischwerden und die Verteidigung dieser neuen Heimat (DS9)
Jetzt etwas thematisch völlig neues zu machen, hieße, Star Trek neu zu definieren in dem man die Prämissen ändert. Und ob das gut für Star Trek wäre, wage ich zu bezweifeln. Es würde die Einzigaritgkeit fehlen, die Star Trek zu etwas besonderem macht.
Whyme
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Ja, Star Trek ist auch die Utopie von einer besseren Welt; Star Trek hat viele seiner Geschichten aus dem Vergleich von anderen Lebensarten/-philosophien bzw. dem Konflikt gezogen, und das hat den Charakter von Star Trek geprägt. Ich denke auch, daß das Potential dieses Grundthemas sicherlich zu einem großen Teil abgeschöpft ist.
Aber was ist mit diesem Universum, das Star Trek hinterlässt? Ist es nicht attraktiv genug für weitere Serien? Ich denke, den meisten Star-Trek-Guckern fällt es nicht auf, wenn man die o.g. Erzählschiene verlässt, solange noch interessante SF-Geschichten erzählt werden, die in "ihrem" Universum spielen.
Allerdings - da gebe ich Dir Recht - wäre das dann doch kein Star Trek mehr und sollte daher unter einer anderen Bezeichnung firmieren. Wie wäre es mit "Federation" o.ä.?
Obwohl ich die Idee von einem Blick auf die Föderation "von außen" immer noch interessant finde ... das Grundthema des Vergleichs könnte noch einmal aufgegriffen werden.
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