Die gleiche Frage könntest du auch Uliamos stellen
Ich habe es in meinem Review eigentlich deutlich gemacht: Ich fand ihn trotz der Logiklöcher nicht gleich unbedingt schlecht - nur halt sehr frustrierend. An der imposanten optischen Umsetzung des Films (er ist immer noch der visuell bestechendste Film, den ich heuer bislang gesehen habe; ja, sogar noch vor "Drive"), so mancher spannend-packender Szene, und vor allem alles rund um David was ich einfach nur faszinierend fand, kann das aber auch nichts ändern.
Zwar hab ich auch dort schon genau erklärt, wie es zur Wertung kam, aber gerne nochmal: Ein emotional befriedigendes Ende ist für mich halt wichtiger als ein narrativ befriedigendes. Die hätten in 2 Stunden alle offenen Fragen erklären können, aber wenn mich das Geschehen nicht berührt hätte, hätte ich sicherlich weniger Punkte vergeben. "Lost" ist für mich das emotionalste Serienfinale nach "Babylon 5". Ja, es blieb vieles offen, aber diese Fehler sidn eher der Serie als gesamtes denn den letzten 2 Stunden alleine vorzuwerfen.Allerdings scheint Dir diese offensichtliche Unfähigkeit des Drehbuchautoren aus mir unersichtlichen Gründen zu gefallen, siehe auch Deine volle Punktzahl für das LOST-Finale.
Habe ich in meinem Review ja auch als positives Beispiel genannt.Was nicht bedeutet dass ich per se offenen Enden abgeneigt bin, 2001 zeigt wie man es richtig macht. Der Film regt zum Nachdenken und Philosophieren an.
Kann es sein, dass du dir die Reviews gar nicht durchliest, da viel zu viel Text, und stattdessen nur die Wertung anschaust und du dir daraufhin gleich eine Meinung bildest, ob ich wieder mal Stuss rede?
völlige Zustimmung.Die schiere Menge an ärgerlichen Plotholes, Logikfehlern und Charakteren deren Handeln nur durch Schizophrenie zu erklären ist spricht hier allerdings ganz klar für ein mieses Drehbuch bei dem eben kein tieferer Sinn und Absicht dahinter steckt wie bei Kubrick und Arthur C. Clarke.
Deiner Lindelof-Hasstirade sei aber noch entgegengehalten, dass dies immer noch ein Film von Ridley Scott ist. Und Ridley Scott ist ein Name, glaub mir, der macht den Film nicht, wenn er das Drehbuch scheiße findet. Hier den schwarzen Peter einzig und allein Lindelof zuzuschieben, erscheint mir ein wenig so, als hätte da jemand seinen Frust von "Lost"-Finale nicht verdaut, und nutzt nun jede sich ihm bietende Möglichkeit, um ihm eins reinzuwürgen.










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